Prägestätten und Münzzeichen

Was ist eine Prägestätte und wofür stehen die Münzzeichen für Prägestätten?

Münzprägeanstalten/Prägestätten

Unter einer Münzprägeanstalt versteht man eine Institution des Staates, welche in dessen Auftrag Münzen prägt.

Hierbei kann es sich zum Beispiel um Gedenk-, Kurs-, Anlage- oder Sammlermünzen handeln. Andere Bezeichnungen für eine Münzprägeanstalt lauten Prägestätte oder Münzstätte.

Oft existiert auch die Bezeichnung Münze, welche im Namen einiger Betriebe zu finden ist, zum Beispiel "Münze Berlin".

Münzzeichen für Prägestätten

Münzzeichen werden auch Prägezeichen genannt und sind zum Beispiel Zahlen oder Buchstaben, die in die Münze geschnitten werden. Sie sollen Auskunft darüber geben, woher eine Münze stammt. Jede Prägestätte hat ihr eigenes Prägezeichen, welches meistens aus einem oder mehreren Buchstaben besteht.

In Deutschland war bereits zu DM-Zeiten ein Buchstabe auf den Münzen zu finden, welcher Auskunft über die Prägestätte gibt. Dies hat sich auch mit Einführung des Euros nicht verändert. Außerdem ist Deutschland im Euro-Währungsgebiet insofern einzigartig, als dass mehrere Münzprägeanstalten die Münzen herstellen.

Die deutschen Münzprägeanstalten:

Die aktiven, deutschen Münzprägeanstalten mit den

dazugehörigen Münzzeichen sind: 

 

A: Staatliche Münze Berlin

 

D: Bayerisches Hauptmünzamt München

 

F: Staatliche Münze Stuttgart

 

G: Staatliche Münze Karlsruhe

 

J: Hamburgische Münze

 

 

 

             

       Die deutsche 2-Euro-Gedenkmünze 2020 

mit dem Prägezeichen "D"

 

             

Welche Prägestätte ist am wertvollsten?

Die Prägestätte kann sich auf den Wert einer Münze auswirken, was besonders unter Sammlern von Bedeutung ist. 

Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn in einer Prägestätte nur wenige Exemplare einer Münze produziert wurden. Die dementsprechend begrenzte Stückzahl lässt den Wert einer Münze steigen.

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