Herzlich willkommen im größten Münzen Online-Shop der Welt!

Direktbestellung eingeben

Artikelnummer zum Bestellen eingeben:

Warenkorb 0,00 € - Produkt

Die deutschen D-Mark-Gedenkmünzen

Seit dem Abschied von der Mark noch begehrter – die deutschen D-Mark-Gedenkmünzen.

Die D-Mark-Gedenkmünzen bleiben attraktiv und verzeichnen sogar ein noch steigendes Interesse.

Die D-Mark war eine der härtesten Währungen der Welt. Für uns Deutsche das Symbol für den Aufbau nach dem Krieg und das „Deutsche Wirtschaftswunder“. Viele Menschen stehen dem neuen Euro noch heute mit gemischten Gefühlen gegenüber und sammeln heute die Gedenkmünzen in der alten D-Mark-Währung – nicht zuletzt auch deshalb, weil es das Geld war, mit dem sie aufgewachsen sind. Und: Die Gedenkmünzen sind die einzigen dauerhaften Erinnerungsstücke an die D-Mark – will man seinen Enkeln erklären, was die D-Mark war, muss man sie auch zeigen können, denn sonst wird man bald nicht mehr verstanden.

Am Anfang stand das berühmte "Germanische Museum"

Die erste bundesdeutsche Gedenkmünze erschien 1952 Legendär: Das 5-DM-Stück „Germanisches Museum“ in Silber . Es folgten bis 1964 vier weitere Silber- Gedenkmünzen zu 5 DM, die heute als die „Ersten Fünf“ bekannt sind.

Diese fünf Gedenkmünzen zu Ehren des Germanischen Museums in Nürnberg, Friedrich von Schillers, des Markgrafen von Baden, Ludwig von Eichendorffs und Johann Gottlieb Fichtes – damals ausgegeben für jeweils 5,- DM – sind in bester Erhaltung heute mehrere tausend Euro wert und damit die wertvollsten Silber-Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland.

1979 wurden danach jährlich 1-2 Silber-Gedenkmünzen zu 5 DM ausgegeben. Danach waren die 5-DM-Gedenkmünzen aufgrund des damals hohen Silberpreises aus Kupfer-Nickel.

Einmalig 1972 zu den Olympischen Spielen und dann ab 1987 vollzog man dann einen Wechsel zu 10-DM-Gedenkmünzen, die wieder aus Silber waren und bis zur Einführung des Euro geprägt wurden.

Insgesamt werden die deutschen 5- und 10-DM-Gedenkmünzen knapp. Immer mehr Menschen wollen sie sammeln, gleichzeitig stehen aber die ursprünglichen Prägeauflagen nicht mehr zur Verfügung. Viele unwissende Sammler haben ihre D-Mark-Gedenkmünzen nach der Euro-Einführung an die Banken zurückgegeben, weil sie dachten, die Münzen wären nichts mehr wert. Dort wurden sie eingeschmolzen bzw. vernichtet.

Dichter und Denker, Komponisten und Naturwissenschaftler wurden mit den 10-DM-Gedenkmünzen geehrt, aber auch Jubiläen von Städten und Stadtteilen. Bund 10 DM Olympia-Serie IV DFGJ vz/st
89,90 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Die Gold-Mark 2001

Ein besonders wertvolles Erinnerungsstück an die große Zeit der Deutschen Mark ist die Gold-Mark 2001. Dieses 1-DM-Stück aus echtem Gold wurde von der Deutschen Bundesbank zum Abschied der D-Mark ausgegeben.

D-Mark-Münzmotive der 1970er Jahre

Die erste Dekade, in der jährlich D-Mark-Gedenkmünzen geprägt wurden, sind die 1970er Jahre. Die Vielfalt der Motive reicht von Dürer, Schweitzer und Grimmelshausen bis zur Olympiade in München 1972.

Wer heute gerne mit dem Sammeln von D-Mark-Gedenkmünzen beginnen oder einfach nur seine bestehende Kollektion erweitern möchte, steht vor einer imposanten Aufgabe. Von 1952 bis 2001 wurden insgesamt 87 Motive geprägt. Besonders selten und wertvoll sind hierbei die ersten fünf Ausgaben bis 1964, die in größeren, unregelmäßigen Abständen erschienen.

Erst danach wurden die Prägeauflagen deutlich angehoben, sodass die folgenden Gedenkmünzen auch für heutige Sammler in der Regel noch gut erhältlich und erschwinglich sind. Wer also daran denkt, eine Dekade an D-Mark-Gedenkmünzen komplett sammeln zu wollen, fängt am besten mit den 1970er Jahren an.

Sonderfall: Olympia-Silber-Zehner zu München 1972

Eine Ausnahmestellung nehmen hierbei die Gedenkmünzen anlässlich der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 in München ein, die dank ihrer Verkaufserlöse zur Finanzierung der sportlichen Megaveranstaltung beitrugen. Während alle anderen bundesdeutschen Gedenkmünzen jener Epoche mit 5 DM Nennwert und 29 Millimetern Durchmesser geprägt wurden, erschienen einzig die Olympiamotive als 32,5 Millimeter große und rund vier Gramm schwerere 10-DM-Nominale in 625er Silber.

Gedenkfünfer zu berühmten Persönlichkeiten

Ansonsten wurden in den 1970er Jahren vor allem bedeutende deutsche Persönlichkeiten zu ihren jeweiligen Jubiläen auf 5-DM-Gedenkmünzen in 625er Silber gewürdigt – einzige Ausnahme bildet der letzte Gedenkfünfer zum 100. Geburtstag des Chemikers Otto Hahn von 1979, mit dem der Prägemetallwechsel hin zu Kupfernickel kam (Grund war der damals übermäßig gestiegene Silberpreis). Interessant ist die gestalterische Vielfalt der Motive, die keinesfalls „nur Köpfe“ abbilden.

Reizvolle Beispiele hierfür liefern die Gedenkmünzen von 1971, 1975, 1976 und 1978 zu Ehren des 500. bzw. 100. Geburtstags Albrecht Dürers bzw. Albert Schweitzers sowie des 300. bzw. 225. Todestags Hans Jacob von Grimmelshausens bzw. Balthasar Neumanns. Im ersten Fall ist ledlich groß das berühmte Künstlermonogramm Dürers zu sehen, mit dem er – bis dahin ungekannt – viele seiner Grafiken signierte.

Zum zweiten ist ein klassisches ausdrucksstarkes Frontalporträt des Arztes, Organisten und Friedensnobelpreisträges Schweitzer abgebildet. Die Grimmelshausen-Münze wiederum ziert, stellvertretend für den gewürdigten Schriftsteller, das Fabelwesen vom Titelbild der 1669er Originalausgabe seines epochalen Schelmenromans über den abenteuerlichen Simplicissimus.

Und der barocke Baumeister Balthasar Neumann schließlich wird auf dem ihm gewidmeten Münzmotiv durch einen Ausschnitt der nach seinen Plänen errichteten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen bei Lichtenfels in Oberfranken gewürdigt.

  Bund 5 DM Dürer st
14,90 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Wir empfehlen Ihnen die folgenden Produkte: zurück weiter

Fenster schließen