Eine der wichtigsten Handelsgoldmünzen des Mittelalters
Köln – die Heimat des weltberühmten Doms – zählte im Mittelalter zu den mächtigsten deutschen Städten und ist bis heute das größte Bistum im deutschsprachigen Raum. Der am längsten amtierende Erzbischof der Rhein-Metropole war Dietrich II. von Moers, der in seiner Amtszeit von 1414 bis 1463 zugleich auch Kurfürst war.
Aus dieser Zeit, genauer aus den Jahren 1419 bis 1425, stammt auch der Kölner Goldgulden mit dem Bildnis des Heiligen Petrus. „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Mit diesen Worten verlieh Jesus Christus seinem Apostel und Jünger Petrus (zu dt. „Fels“) ein besonderes Führungsamt. Nach katholischer Auffassung war Petrus der Stellvertreter Christi und als erster Bischof von Rom Leiter aller Ortsbischöfe. Er war also der erste Papst.
Aufgrund seiner enormen Bedeutung war der Heilige Petrus ein beliebtes Motiv auf den Münzen des Spätmittelalters. Als die Erzbischöfe von Köln, Mainz, Trier und der Pfalz 1385 zur Gewährleistung der Münzqualität und zur Vereinheitlichung des Münzwesens einen Münzverein gründeten, wählten sie dieses Motiv auch für eine neue Goldwährung: den Rheinischen Gulden.
Heutzutage sind nur noch wenige Exemplare des Kölner Goldgulden mit dem Bildnis des Heiligen Petrus erhalten. Die Stücke sind daher extrem selten und überaus begehrt. Wer eines dieser Originale sein Eigen nennt, kann mit enorem Wertsteigerungen rechnen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!
Die etwa 600 Jahre alte Münze überreichen wir Ihnen selbstverständlich mit einem Echtheits-Zertifikat. Aufbewahrt wird der wertvolle Goldgulden in einem edeln Holz-Etui, welches Sie ebenfalls gratis dazu erhalten.
Angaben zu der Münze
Art.-Nr. | 405060294 |
Ausgabejahr | 1419-1425 |
Ausgabeland | Erzbistum Köln |
Material | Gold (800/1000) |
Prägequalität / Erhaltung | Sehr schön |
Währung | Goldgulden |
Maße | 23,00 mm |
Gewicht | 3,50 g |
Motiv | Kurfürst und Erzbischof Dietrich II. von Moers |