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  • Der über 500 Jahre alte deutsche Goldgulden!
  • Die Vorderseite des Goldgulden
  • Die Rückseite des Goldgulden
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Deutscher Goldgulden 15. Jahrhundert

Art.-Nr.: 1024780199

  • Über 500 Jahre alte Goldmünze!
  • Einzeln von Hand geschlagen!
  • Weltweit gesuchte Gold-Rarität!
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Ein historisches Sammlerstück - der deutsche Goldgulden!

Im Jahre 1386 begann man in Deutschland mit der Prägung eines Geldstücks, das eine große Bedeutung für das mittelalterliche Münzwesen haben sollte: der Goldgulden. Ursprünglich handelte es sich hierbei um eine Nachahmung des sogenannten Floren aus Florenz – eine vor allem im Mittelmeerraum verbreitete Handelsmünze aus Gold.

Die uns vorliegenden Exemplare stammen aus dem 15. Jahrhundert und waren zu Lebzeiten des Buchdruck-Erfinders Johannes Gutenberg im Umlauf. Und wer weiß: Vielleicht hat der berühmteste Sohn der rheinischen Münzstadt Mainz die kostbare Goldmünze sogar selbst in den Händen gehalten, denn Ende 1448 kaufte er mit Goldgulden die ersten Gerätschaften für seine Druckwerkstatt im dortigen Humbrechthof.

Als Original-Dokument des Mittelalters hat der deutsche Goldgulden bis heute nichts von seiner großen Faszination verloren. Kaufleute in ganz Nord-Europa bezahlten damit ihre Waren, Kaiser und Könige verwahrten die kostbaren Goldstücke in ihren Schatzkammern oder kauften damit die prunkvolle Ausstattung ihrer Schlösser.

Sie wurden seinerzeit einzeln von Hand geschlagen und sind damit absolute Unikate. Besonders reizvoll sind die unterschiedlichen, kunstvoll und detailreich gestalteten Motive. Was die wertvollen Sammlerstücke außerdem so begehrt macht, ist ihre erstaunlich gute Erhaltung.

Jeder Goldgulden ist ein Unikat. Daher kann die Abbildung von der Münze abweichen, die Sie erhalten.

Hintergrund

Geschichte des Goldguldens

Der Goldgulden stammt direkt vom 'Floren' ab – einer ab Mitte des 13. Jahrhunderts in Florenz geprägten Handelsmünze aus Gold, die vor allem im Mittelmeerraum verbreitet war. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts kamen die Florene auch nach Deutschland und entwickelten sich hier unter dem Namen 'Gulden' schnell zu einem bedeutenden Zahlungsmittel. Erstmals erwähnt wurde der Umlauf der 'Gulden'-Stücke in Deutschland im Jahre 1317.

Als Karl IV., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, 1356 mit der 'Goldene Bulle' eines der wichtigsten Reichsgrundgesetze erließ, übertrug er damit das Privileg der Goldprägung an alle Kurfürsten. Die Bezeichnung 'Goldgulden' entstand jedoch erst nach 1559 zur Unterscheidung vom silbernen Gulden (Reichsguldiner) und ist eigentlich eine überflüssige Doppelung: Gulden (Güldener) bedeutet nämlich schon 'Goldener'.

Im Jahre 1386 schlossen sich die Kurfürsten von Mainz, Trier und Köln sowie der Pfalzgraf bei Rhein zu einem Münzverein zusammen und schufen einen 'rheinischen Goldgulden'. Diese Münze hatte ein Goldgewicht von 3,39 g und wurde im rheinischen Gebiet schnell zu einer der wichtigsten Münzen. Allerdings begannen die Münzstätten nach einiger Zeit, das Feingewicht wegen des Goldmangels heimlich zu reduzieren.

Dieser Umstand und die Einführung des Silberguldens durch die 2. Augsburger Reichsmünzordnung 1559 führte dazu, dass der Goldgulden in den darauffolgenden Jahrzehnten nach und nach aus dem Umlauf verschwand. Seinen Platz als wichtigste mitteleuropäische Goldmünze nahm der Dukat ein. Die letzten Goldgulden wurden 1634 in Köln geprägt.

Angaben zu der Münze
Ausgabejahr: 15. Jahrhundert
Ausgabeland: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
Material: Gold
Prägequalität/ Erhaltung: sehr schön/vorzüglich (ss/vz)
Währung: Gulden
Maße: ca. 23 mm
Gewicht: ca. 3,5 g
Bewertung(en):
(7)
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