Preußen Sterbetaler 1786 König Friedrich II.
- Der letzte Original-Silbertaler von Friedrich dem Großen!
- 240 Jahre alte Top Rarität des Königreiches Preußen!
- Nur im Jahr 1786 geprägt!
Der letzte Silbertaler des „Alten Fritz“ von Preußen
Als König Friedrich II. von Preußen, auch Friedrich der Große oder volkstümlich der „Alte Fritz“ genannt, am 17. August 1786 starb, endete eine Ära. Kaum ein Monarch prägte die deutsche Geschichte so stark.
Der letzte Reichstaler mit seinem Abbild zeigt auf der Rückseite den gekrönten preußischen Adler auf Kanonen sitzend. Im unteren Teil ist das Prägejahr unterbrochen vom Prägebuchstaben A der Münze Berlin. Die Zwischenräume füllte der Münzmeister mit Punkten, sodass die Umschrift 17 . A . 86 als der 17. August 1786 gelesen werden kann, das Todesdatum des Königs.
Da der Sterbetaler nur wenige Wochen in der Münzstätte Berlin geprägt wurde, sind nur sehr wenige Original-Stücke bis heute erhalten.
| Art.-Nr. | 353580327 |
| Ausgabejahr | 1786 |
| Ausgabeland | Königreich Preußen |
| Material | Silber |
| Prägequalität / Erhaltung | sehr schön |
| Währung | Sterbetaler |
| Maße | ca. 37 mm |
| Gewicht | ca. 22,2 g |
| Motiv | Büste König Friedrich II. |
| Lieferzeit | 3-5 Werktage |
Kaum ein Monarch prägte die deutsche Geschichte so stark wie der preußische König Friedrich II., vielen eher als Friedrich der Große oder Alter Fritz bekannt. Im Jahr 1740 bestieg er den preußischen Thron noch als König in Preußen. Erst über 20 Jahre später gelang ihm, was seinen Vorfahren nicht gelang: Er eroberte im 7-jährigen Krieg die restlichen preußischen Landesteile. Mit der Gründung Westpreußens erlangte er die Souveränität über das gesamte Gebiet Preußens und durfte sich somit als erster "König VON Preußen" nennen, denn bisher trugen die preußischen Könige den Titel "König IN Preußen".
Friedrich II. unternahm umfangreiche Bemühungen zur Modernisierung des Justizwesens, der Verwaltung und des Bildungssystems in Preußen. Er förderte das Bürgertum und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, schaffte die Folter ab und führte die Kartoffel als neue Feldfrucht ein. Der König förderte zudem auch Kunst und Wissenschaft. Er pflegte eine enge Freundschaft mit dem französischen Philosophen Voltaire, der ihn als "Philosophenkönig" bezeichnete und war selbst ein begeisterter Musiker und Komponist.
Am 17. August 1786 verstarb der König auf Schloss Sanssouci. Entgegen seines ausdrücklichen Wunsches wurde er jedoch nicht in der Grabstätte im Schlosspark beigesetzt. Sein Nachfolger Friedrich Wilhelm II. ließ den Sarg stattdessen in der Gruft der Potsdamer Garnisonkirche neben seinem Vater Friedrich Wilhelm I. beisetzen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Sarg erst in einen Bunker bei Geltow und später in ein Salzbergwerk bei Bernterode verlegt. Nach einigen Zwischenstationen wurde der König 1952 schließlich auf die Burg Hohenzollern überführt.
Erst nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde der Wille Friedrichs II. umgesetzt. In der Nacht des 17. August 1991 – exakt 205 Jahre nach seinem Ableben – wurde der Sarg schließlich auf der oberen Weinberg-Terrasse beigesetzt. 35 Jahre später erinnert eine schlichte Grabplatte an den König, so wie er es einst verfügte.
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