Venus von Willendorf: Silbermünze (Mini-Album)
Im August 1908 machte ein Team von Archäologen in Niederösterreich eine erstaunliche Entdeckung. Am linken Donauufer, im Dorf Willendorf, lag eine kleine, rot bemalte Figur aus oolithischem Kalkstein vergraben. Die kleine Figur stellte eine Frau dar: gesichtslos unter einem aufwendigen Kopfschmuck, mit kleinen Armen, die schwere Brüste umschlingen, sowie riesigen Hüften und einem dicken Bauch.
Die „Frau aus der Wachau“, besser bekannt als die Venus von Willendorf, gilt als Fruchtbarkeitssymbol, als Darstellung von Mutter Erde oder möglicherweise als paläolithische Erotik und ist 30.000 Jahre alt. Die Statuette, mit rund 11 cm etwa so groß wie ein Softball, wurde von anderswo in die Region gebracht, da Kalkstein in Niederösterreich nicht vorkommt.
Anlässlich des 50. Jahrestags der Entdeckung begann Österreich mit der Ausgabe von 10-Schilling-Silbermünzen, die eine moderne Darstellung des Porträts der Venus von Willendorf zeigen. Sie trägt immer noch einen aufwendigen Kopfschmuck, doch in dieser Interpretation sind ihre Gesichtszüge intakt. Diese Münzen wurden bis 1973 geprägt.
Angaben zu der Münze
| Art.-Nr. | 1647560119 |
| Ausgabejahr | 1957-1973 |
| Ausgabeland | Österreich |
| Material | Silber (640/1000) |
| Prägequalität / Erhaltung | vorzüglich |
| Nennwert | 10 Shillings |
| Maße | 26 mm |
| Gewicht | 7,50 g |
| Lieferzeit | 3-5 Werktage |