Die vier wichtigsten Silbertaler der Zeit des Deutschen Krieges!
- Vier historische Original-Silbertaler!
- Preußen, Österreich, Hannover und Frankfurt!
- Massives deutsches Silber mit Geschichte!
Vier echte Silbertaler aus dem Deutschen Krieg
Im Jahr 1866 zerbrach die alte Ordnung des Deutschen Bundes: Wilhelm I. von Preußen und Franz Josef I. von Österreich kämpften um die politische Führung im deutschsprachigen Raum.
Vier historische Original-Silbertaler erzählen aus vier Perspektiven vom Deutschen Krieg, der vor 160 Jahren den Weg zum geeinten Deutschland ebnete.
Preußens Sieg, Österreichs Niederlage, die Flucht des letzten Königs von Hannover und das Ende Frankfurts als Freie Stadt. Gemeinsam bilden sie ein einzigartiges numismatisches Zeitdokument aus massivem Silber (900/1000).
Zum 160. Jahrestag des Deutschen Kriegs konnten wir ein paar wenige Sets dieser vier echten deutschen Silbertaler zusammenstellen. Nutzen Sie die seltene Gelegenheit und bestellen Sie jetzt zum günstigen MDM-Vorteilspreis.
| Art.-Nr. | 1628100109 |
| Ausgabejahr | 1857-1867 |
| Ausgabeland | Preußen, Österreich, Frankfurt, Hannover |
| Material | Silber (900/1000) |
| Prägequalität / Erhaltung | sehr schön |
| Währung | Vereinstaler |
| Maße | je 33 mm, je 18 g |
In einer Zeit ohne Radio oder Zeitungen waren Münzen eines der wichtigsten Medien ihrer Zeit. Herrscher ließen ihre Porträts, Symbole und politischen Botschaften in Silber prägen und verbreiteten sie somit im gesamten Land. Die vier Münzen dieses exklusiven Sets erzählen auf einzigartige Weise von Sieg und Niederlage.
Preußen – der Siegestaler
Nach dem Triumph ließ Wilhelm I. den berühmten Siegestaler prägen. Es ist die einzige Münze, die ihn mit dem Lorbeerkranz des Siegers zeigt. Nur im Jahr 1866 ausgegeben, zählt er heute zu den gesuchtesten Talern Preußens.
Österreich – das Ende der deutschen Führungsrolle
Der Vereinstaler von Franz Joseph I. erinnert an Österreichs einstige Vormachtstellung im Deutschen Bund. Nach der Niederlage von 1866 schied Österreich aus der deutschen Politik aus. Der Vereinstaler ist damit eines der letzten numismatischen Zeugnisse der deutschen Epoche Österreichs.
Frankfurt – das Ende der freien Reichsstadt
Nach fast 500 Jahren endet die Unabhängigkeit der Stadt Frankfurt am Main. Die Freie Stadt hatte an der Seite Österreichs gekämpft und verloren. Preußen annektierte das Gebiet und machte es zu einer Provinz. Der berühmte Rothschild-Taler zeigt ein letztes Mal die stolze Stadtgöttin Francofurtia.
Hannover – das verlorene Königreich
Auch das Königreich Hannover unterlag an der Seite Österreichs den Preußen. König Georg V. floh nach Frankreich und Hannover wurde zur preußischen Provinz. Der Vereinstaler ist das letzte Dokument des eigenständigen Königreichs.
Der Wiener Kongress ordnete 1815 die europäische Landkarte neu. Kaiser Josef II. hatte seine Krone wenige Jahre zuvor niedergelegt und damit das Heilige Römische Reich Deutscher Nation nach fast 850 Jahren beendet.
Die deutschen Fürsten wollten sich keinem Kaiser mehr unterordnen und so wurde der Deutsche Bund geboren. Dieser lockere Staaten-Verbund trat anstelle eines geeinten Reichs. Österreich wurde Präsidialmacht, die Bundesversammlung tagte in Frankfurt am Main, die noch jungen deutschen Königreiche Bayern, Sachsen und Hannover standen mit dem mächtigen Preußen quasi auf einer Stufe. Der Deutsche Zollverein verband die Gebiete wirtschaftlich, der Vereinstaler wurde gültiges Zahlungsmittel in allen Deutschen Staaten.
Doch Preußen akzeptierte die Vormachtstellung Österreichs nicht und marschierte am 07. Juni 1866 in Holstein ein, das zu der Zeit von Österreich besetzt war. Österreich versammelte seine Verbündeten und trat Preußen entgegen. Nach rund 4 Wochen siegte Preußen mit seinen Verbündeten, die Folgen waren dramatisch.
Der Deutsche Bund zerbrach, Wilhelm I. von Preußen gründete den eigenen Norddeutschen Bund und schloss Österreich aus. Das war das Ende er deutschen Ära Österreichs – und auch das Ende des österreichischen Vereinstalers. Die süddeutschen Staaten, die an der Seite Österreichs standen, mussten hohe Reparationen zahlen. Das Königreich Sachsen musste dem norddeutschen Bund beitreten.
Doch für das Königreich Hannover und die Freie Stadt Frankfurt endete ihre Souveränität. Beide wurden von Preußen annektiert und in Provinzen eingegliedert.
Damit hatte Preußen alle Landesteile von Königsberg bis Frankreich geeint und war zur stärksten Macht im Deutschen Raum aufgestiegen. Fünf Jahre später rief Wilhelm I von Preußen das Deutsche Reich aus und setzte sich die Kaiserkrone auf – das war die Geburtsstunde des National-Staats Deutschland.
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