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175 Jahre "Der Tannenbaum" Feinsilber

Art.-Nr.: 1429010119

  • Aus reinstem Silber (999/1000)
  • Zum 175. Jubiläum der Geschichte "Der Tannenbaum"
  • Das perfekte Geschenk!
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Details

Eine Geschichte, die Generationen bewegt!

„Der Tannenbaum“ ist ein von Hans Christian Andersen im Jahr 1844 veröffentlichtes Kunstmärchen. Es handelt vom leben eines kleinen Tannenbaumes, der zu Beginn der Geschichte gerne etwas von der Welt sehen möchte. Als es endlich soweit ist, ist er zunächst sehr begeistert. Er darf als Weihnachtbaum das Fest mit vielen Kindern feiern. Schnell muss er jedoch auch die Kehrseite des Weihnachtsbaum-Daseins.

Dieses vielschichtige Kunstmärchen brachte Generationen von Kindern und Erwachsene zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken. Anlässlich des 175. Jahrestages der Ersterscheinung erfährt diese liebenswerte Geschichte eine angemessene Ehrung.

Eine edle Gedenkprägung in feinstem Silber (999/1000) oder vollversilbert, wunderschön gestaltet und mit Farbe veredelt. Sie ist das perfekte Geschenk zur Weihnachtszeit. Zusätzlich bekommen Sie diese wunderschöne Prägung in einem repräsentativen Folder und Sie erhalten das Kunstmärchen zum Vorlesen oder selber lesen gratis dazu.

Ergreifen Sie jetzt die Chance und sichern sich ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde.

Die Geschichte

Draußen im Wald stand ein niedlicher Tannenbaum. Er hatte einen guten Platz, viel Sonne und von Luft gab es genug. Aber der kleine Tannenbaum war so erpicht auf das Wachsen. Er dachte nicht an die warme Sonne und die frische Luft, er kümmerte sich nicht um die Bauernkinder, die um ihn herum sprangen.

Im Jahr danach war er ein langes Ende höher und im Jahr danach wieder um ein noch viel Längeres. "Oh, wäre ich doch ein großer Baum wie die andern!" seufzte der kleine Baum, "dann könnte ich meine Zweige so weit im Umkreis ausbreiten und mit dem Wipfel in die weite Welt hinaussehen! Die Vögel würden dann Nester zwischen meinen Zweigen bauen, und wenn der Wind wehte, könnte ich so vornehm nicken! "Oh, wachsen, wachsen, groß und alt werden, das war doch das einzig schöne in dieser Welt, dachte der Baum. Im Herbst kamen immer Holzhauer und fällten einige der größten Bäume; Der junge Tannenbaumfragte sich aufgeregt: Wo sollten sie hin? Was stand ihnen bevor? Im Frühling, als die Schwalbe und der Storch kamen, fragte der Baum sie: "Wißt Ihr nicht, wo sie hingeführt wurden? Seid Ihr ihnen begegnet? "Die Schwalben wußten nichts, aber der Storch sah nachdenklich aus, nickte mit dem Kopfe und sagte: "Ja, ich glaube wohl! Ich begegnete manchem neuen Schi¬ff, als ich von Ägypten herflog; auf den Schi¬ffen waren prächtige Mastbäume; sie rochen nach Tanne; sie ragen auf, sie ragen!" "Oh, wäre ich doch auch groß genug, um über das Meer hinzufliegen.“ "Freue dich an deiner Jugend!" sagten die Sonnenstrahlen, "freue dich an deinem frischen Wachstum, an dem jungen Leben, das in dir ist!" Und der Wind küßte den Baum, aber das verstand der Tannenbaum nicht.

Wenn die Weihnachtszeit kam, dann wurden ganz junge Bäume gefällt. Sie wurden auf die Wagen gelegt, und Pferde zogen sie fort aus dem Wald. "Wohin sollen sie?" fragte der Tannenbaum. "Sie sind nicht größer als ich, da war sogar einer, der viel kleiner war; Wo fuhren sie hin?" "Das wissen wir!" zwitscherten die Sperlinge. "Wir wissen, wo sie hinfahren! Oh, sie kommen zu dem größten Glanz und der größten Herrlichkeit, die man denken kann! Wir haben in der Stadt bei den Fenstern hineingeguckt und gesehen, daß sie in der warmen Stube mit den schönsten Dingen geputzt wurden, mit vergoldeten Äpfeln, Honigkuchen, Spielzeug und vielen hundert Lichtern!"

Der Tannenbaum zitterte an allen Zweigen und jubelte: "Das ist noch besser, als über das Meer zu fahren! Wie ich mich sehne! Wäre es doch Weihnachten! Oh, wäre ich schon auf dem Wagen! Wäre ich doch in der warmen Stube mit all der Pracht und Herrlichkeit! Und dann kommt sicher etwas noch Schöneres, noch Herrlicheres - weshalb sollten sie mich sonst so schmücken! Oh, ich sehne mich!“ „Freue dich mit mir!" sagten die Luft und das Sonnenlicht; "freue dich an deiner frischen Jugend draußen im Freien!" Aber er freute sich gar nicht; er wuchs und wuchs.

Zur Weihnachtszeit wurde er als erster von allen gefällt. Die Axt traf tief hinein durch das Mark, der Baum fiel mit einem Seufzer hin zur Erde. Er war betrübt, sich von der Heimat zu trennen, von dem Fleck, wo er aufgewachsen war. Er wußte ja, daß er nie mehr die lieben alten Kameraden sehen würde, die kleinen Büsche und Blumen ringsum, ja, vielleicht nicht einmal die Vögel.

Der Baum kam erst zu sich, als er im Hof, mit den andern Bäumen abgepackt, einen Mann sagen hörte: "Der ist prächtig!" Nun kamen zwei Diener in vollem Staat und trugen den Tannenbaum in einen großen schönen Saal hinein. Der Tannenbaum wurde in ein großes Faß voll Sand gestellt. Was würde noch geschehen? Sowohl Diener wie Fräuleins gingen und schmückten ihn. Auf die Zweige hängten sie kleine Netze, ausgeschnitten aus buntem Papier, jedes Netz war mit Zuckerzeug gefüllt; vergoldete Äpfel und Walnüsse hingen, als wären sie festgewachsen, und über hundert rote, blaue und weiße Lichtchen wurden an den Zweigen festgesteckt. Und in den Wipfel wurde ein großer Stern aus Flittergold gesetzt; das war prächtig, unvergleichlich prächtig."Heute abend," sagten sie alle, "heute Abend soll er strahlen!" "Oh!" dachte der Baum, "wäre es doch Abend! Wären nur die Lichter bald angezündet! Oh, was wohl dann geschieht? Ob dann die Bäume aus dem Walde kommen und mich ansehen? Ob ich hier festwachse und Winter und Sommer geschmückt stehe?" Nun wurden die Lichter angezündet. Welcher Glanz, welche Pracht! Der Baum war ganz verwirrt von all dem Glanz und nun gingen beide Flügeltüren auf und eine Menge Kinder stürzte herein. Die Kleinen jubelten, sie tanzten rund um den Baum, und ein Geschenk nach dem andern wurde abgepflückt. Der Tannenbaum stand ganz still und gedankenvoll, niemals hatten die Vögel draußen im Wald so etwas erzählt. Und der Baum stand still und gedankenvoll die ganze Nacht.

Am Morgen kamen Burschen und Mädchen herein. "Nun beginnt der Staat wieder!" dachte der Baum, aber sie schleppten ihn aus der Stube, hinauf auf den Speicher. In einer dunklen Ecke stellten sie ihn hin. "Was soll das bedeuten?" dachte der Baum. "Was habe ich wohl hier zu tun? Was werde ich wohl zu hören bekommen?" Und er lehnte sich gegen die Mauer und stand und dachte und dachte. Nun ist es Winter draußen!" dachte der Baum. "Die Erde ist hart und mit Schnee bedeckt. Die Menschen können mich nicht einpflanzen; deshalb soll ich wohl hier im Schutz stehen bis zum Frühling! Wie ist das wohlbedacht! Wäre es hier nur nicht so dunkel und so schrecklich einsam! Das war doch so hübsch draußen im Wald, wenn der Schneelag und der Hase vorbei sprang. Hier oben ist es doch schrecklich einsam." "Pi! Pi!" sagte eine kleine Maus in diesem Augenblick und schlüpfte hervor; und dann kam noch eine kleine. Sie schnüff¬elten am Tannenbaum und glitten zwischen den Zweigen auf ihm herum. "Wo kommst du her?" fragten die Mäuse, "und was weißt du?" Sie waren so schrecklich neugierig. "Erzähl" uns doch von dem schönsten Ort der Welt! Bist du dort gewesen? Warst du in der Speisekammer, wo Käse auf den Brettern liegen und Schinken unter der Decke hängen, wo man mager hineinkommt und fett herausgeht?" "Das kenne ich nicht!" sagte der Baum, "aber den Wald kenne ich, wo die Sonne scheint und wo die Vögel singen!" Und dann erzählte er alles von seiner Jugend, und die kleinen Mäuse hatten nie zuvor so etwas gehört und sagten: "Nein, wie viel hast du gesehen! Wie glücklich warst du!" "Ich!" sagte der Tannenbaum und dachte über das, was er selbst erzählte: "Ja, es waren im Grunde ganz angenehme Zeiten!" -aber dann erzählte er vom Weihnachtsabend, als er mit Kuchen und Lichten geschmückt worden war. "Wie du schön erzählst!" sagten die kleinen Mäuse, und nächste Nacht kamen sie mit vier anderen kleinen Mäusen, die den Baum erzählen hören sollten. Je mehr er erzählte, desto deutlicher erinnerte er sich selbst und dachte: "Es waren doch ganz vergnügte Zeiten! Aber sie können noch kommen! Sie können kommen! Die kleinen Mäuse blieben zuletzt auch fort, und dann seufzte der Baum: "Das war doch ganz hübsch, als sie um mich herumsaßen, die zappligen Mäuschen, und hörten, was ich erzählte! Nun ist das auch vorbei! Aber ich werde daran denken, mich zu freuen, wenn ich nun wieder hervorgeholt werde! "Aber wann geschah das? -Ja doch!

Eines Morgens kamen Leute und räumten auf dem Speicher auf. Die Kästen wurden weggehoben, der Baum hervorgezogen; sie warfen ihn freilich etwas hart auf den Boden, aber gleich schleppte ein Bursche ihn zur Treppe hin, wo der Tag schien. "Nun beginnt wieder das Leben!" dachte der Baum; er fühlte die frische Luft, die ersten Sonnenstrahlen, und nun war er draußen im Hof. Der Hof stieß an einen Garten, und alles blühte darin; Rosen hingen da so frisch und duftend, und die Schwalben flogen umher und sagten: "Quirre-wirre-witt, mein Mann ist da!" Aber es war nicht der Tannenbaum, den sie meinten. "Nun werde ich leben!" jubelte er und breitete seine Zweige weit aus; aber ach, sie waren alle vertrocknet und gelb; so lag er da, der Goldpapierstern saß noch oben an der Spitze und schimmerte im hellsten Sonnenschein.

Im Hof spielten ein paar der lustigen Kinder, die zur Weihnachtszeit um den Baum

Angaben zu der Prägung
Material: Feinsilber (999/1000)
Prägequalität/ Erhaltung: Spiegelglanz
Maße: 40,00 mm
Gewicht: 20,00 g
Motiv: Der Tannenbaum
Lieferzeit:
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