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  • Die Neuprägung "5 Mark - Waldeck-Pyrmont Friedrich" 1903
  • Die Vorderseite der Neuprägung "5 Mark - Waldeck-Pyrmont Friedrich" 1903
  • Die Rückseite der Neuprägung "5 Mark - Waldeck-Pyrmont Friedrich" 1903

Neuprägung "Waldeck-Pyrmont Friedrich" 5 Mark 1903

Art.-Nr.: 1218720118

  • In edlem Silber (333/1000) geprägt!
  • In der hohen Prägequalität Stempelglanz (st)!
  • Originalgetreue Neuprägung!
19,95 €
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Produktdetails

Neuprägung "Waldeck-Pyrmont Friedrich" 5 Mark 1903


Die 5-Mark-Silbermünze aus dem kleinen Fürstentum Waldeck und Pyrmont zählt zu den seltensten Kursmünzen des Deutschen Kaiserreichs. Sie wurde in einer Kleinstauflage von insgesamt nur 2.000 Exemplaren geprägt – eine verschwindend geringe Stückzahl im Vergleich zu den Millionen-Auflagen aus den anderen Bundesstaaten des Deutschen Reichs.

Das Motiv zeigt den Fürsten Friedrich von Waldeck-Pyrmont im Alter von 38 Jahren, zehn Jahre nach der Übernahme des Throns von seinem Vater Georg Victor. Emil Weigand, seinerzeit ein hoch angesehener Medailleur aus Berlin, hat den Entwurf und den Prägestempel angefertigt. In Berlin wurde die Silbermünze auch geprägt (Prägezeichen A).

Zur Jahrhundertwende zählte das kleine Fürstentum nur knapp 58.000 Einwohner und war damit hinter Schaumburg-Lippe der zweitkleinste Mitgliedstaat des Deutschen Reichs. Trotz seiner geringen Größe besaß Waldeck-Pyrmont, wie alle 25 Teilstaaten das Prägerecht, und somit beauftragt war, eigene Münzen auszugeben. Bis zu ihrer Schließung im Jahr 1840 existierte sogar eine eigene Prägestätte in der Hauptstadt Arolsen. Entstanden ist das spätere Fürstentum bereits 1625 aus einem Zusammenschluss der beiden räumlich getrennten Grafschaften Waldeck (im heutigen Nordhessen) und Pyrmont (heute Bad Pyrmont in Südniedersachsen).

Als Residenz und Verwaltungssitz diente zunächst die Burg Waldeck an der Eder und ab 1655 das Barockschloss Arolsen. Die beiden Grafschaften wurden 1712 zum Fürstentum erhoben und traten 1871 dem neu gegründeten Deutschen Kaiserreich als eigenständiger Bundesstaat bei. 47 Jahre später endete im Jahr 1918 mit dem Ersten Weltkrieg auch die Zeit des Kaiserreichs. Aus dem Fürstentum entstand der Freistaat Waldeck-Pyrmont innerhalb der Weimarer Republik.

Fürst Friedrich regierte von 1893 bis zu seiner Absetzung am 13. November 1918. Er war der siebte und zugleich letzte Fürst von Waldeck-Pyrmont. Die 5-Mark-Münze von 1903 mit seinem Bildnis wurde nur ein Jahr lang geprägt. Sie ist die einzige Silbermünze des Fürstenhauses aus der Kaiserzeit.

Angaben zu der Prägung
Material: Silber (333/1000)
Prägequalität/ Erhaltung: Stempelglanz (st)
Durchmesser: 32,50 mm
Gewicht: 9,20 g
Bewertung(en):

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