Herzlich willkommen im größten Münzen Online-Shop der Welt!

Direktbestellung eingeben

Artikelnummer zum Bestellen eingeben:

Warenkorb 0,00 € - Produkt

Großbritannien - Königlich Britisches Münzamt

Bereits im zehnten Jahrhundert wurden in London britische Münzen geprägt. Mit dem Erstarken des Empires gewann auch die British Royal Mint zunehmend internationalen Einfluss und gehört heute zu den renommiertesten Prägestätten der Welt. Zwei Münznamen, die jeder kennt: Sovereign und Britannia.

Das Königlich Britische Münzamt ist noch Teil der Regierung. Hauptsächlich ist ihr Aufgabenbereich die Herstellung der britischen Münzen. Im Jahr 1986 feierte die "British Royal Mint", so der Name der englischen Münzprägestätte, zuletzt ein besonderes Jubiläum: Genau 1.100 Jahre zuvor eroberte Alfred der Große, König der Angelsachsen, London und ließ in der Folge zahlreiche Silberpennies herausgeben, die sein Porträt und die Aufschrift "LONDONIA" in Form eines Monogramms trugen. Es bedeutete nicht nur einen wichtigen Einschnitt in der Stadtgeschichte Londons, sondern auch und vor allem den Beginn kontinuierlicher Münzprägung in Großbritannien.

Münzen und Ronden für über 100 Länder: Die British Royal Mint besitzt heute den Status eines regierungseigenen Unternehmens, das nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen arbeitet und sich zur international exportstärksten Münzstätte entwickelt hat.

Hier werden unter anderem Kursmünzen und Ronden für über hundert Länder der Erde hergestellt.

Koloniale Prägestätten in aller Welt: International tätig ist die British Royal Mint bereits seit dem 19. Jahrhundert. Zum einen wurden in London Münzen für die Kolonien des Empires in Übersee geprägt, zum anderen ließ Königin Victoria 1855 im australischen Sydney erstmals eine Zweigstelle der Staatlichen Britischen Münzstätte fernab der Heimat errichten.

Es folgten weitere Dependancen in den australischen Städten Melbourne 1872 und Perth 1899, des weiteren unter Edward VII. im kanadischen Ottawa 1908 sowie mit König Georg V. in Indiens Metropole Bombay 1918 und der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria 1923. Die Kolonialausgaben trugen, wie die Münzen des Mutterlandes, zumeist das Porträt des jeweiligen britischen Herrschers bzw. der Regentin.