Bayerns Regenten in Feingold

Bayern und seine Regenten - numismatische Ehrung in reinem Gold zum 210. Gründungstag

Wir berichteten bereits über die Geschichte des Königreichs Bayern, das vor 210 Jahren am 1. Januar 1806 gegründet wurde.

Numismatischer Hintergrund war eine hierzu erschienene Kollektion zu Ehren der sechs Regenten Bayerns. Dass es hierbei nicht „Könige“ hieß, deutete darauf hin, dass statt König Otto der an seiner Stelle regierende Prinzregent Luitpold darin gewürdigt wird. Dies gilt auch für einen neuen sechsteiligen Jubiläumssatz, der nun alle Regenten des Königreichs Bayern auf kleinen Feingoldprägungen in Barrenform ehrt.

Die Ausgaben erscheinen einheitlich mit zwei Gramm und 18,7 mal 10,5 Millimetern in höchster Sammlerqualität „Spiegelglanz“. Außerdem gibt es zum exklusiven Set, das nur 500 Mal komplett herausgegeben wird, eine edle Holzkassette mit Besitzurkunde zur repräsentativen Aufbewahrung.

Durch Nummerierung jeder Satz ein Unikat

Die Gedenkkollektion zeichnet sich auch durch gestalterische Gemeinsamkeiten aus. Wie bei der Silbervariante ziert die Rückseite aller Ausgaben das große Wappen des Königreichs mit dem Titel der Kollektion in der Umschrift: REGENTEN VON BAYERN – 1806 – 1918.

Die Vorderseiten zeigen dagegen ein Brustporträt des jeweiligen Regenten sowie ein mit seiner Person verbundenes Gebäude. Dazu dokumentiert die Aufschrift, dass jede Ausgabe aus zwei Gramm Gold mit 999,9 Tausendstel Feingehalt besteht. Der eigentliche Clou ist rechts unten eingraviert: Dank der fortlaufenden Nummerierung von 1 bis 500 wird aus jedem Satz ein Unikat!

Nimmt man eine Lupe zu Hilfe, kommen die Details der fein modellierten Motive erst richtig zur Geltung. So ist neben dem Brustbild von König Maximilian I. Joseph (1806–1825) das unter ihm im Stile des Klassizismus 1811 bis 1818 erbaute Münchner Hof- und Nationaltheater zu erkennen, das in natura gegenüber dem Königsbau der Residenz am Max-Joseph-Platz steht.

Zum Porträt des für seine rege Bautätigkeit berühmten Königs Ludwig I. (1825–1848) gesellt sich die 1842 eröffnete Gedenkstätte Walhalla, die er als Ruhmestempel der Deutschen oberhalb der Donau östlich von Regensburg hatte errichten lassen. Neben Maximilian II. (1848–1864) erscheint sein Maximilianeum am Münchner Ostufer der Isar, während der „Märchenkönig“ Ludwig II. (1864–1886) zusammen mit seinem Märchenschloss Neuschwanstein abgebildet ist.

Prinzregent Luitpold (1886–1912) wird neben dem 1901 eröffneten Münchner Prinzregententheater dargestellt, wohingegen Bayerns letzter König Ludwig III. (1912–1918) mit seinem nördlich von Starnberg an der Würm gelegenen Schloss Leutstetten gewürdigt wird, das er noch als Prinz ab 1875 zu einem landwirtschaftlichen Mustergut ausbauen ließ.

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