Serien mit Riesen-Silberunzen

Herausragendes Münzenset würdigt die fünf Kontinente

Nach den Big Five, den „Großen Fünf“ Wildtierarten Afrikas, wurden 2011 als Münzmotive die Kontinente Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa auf fünf handtellergroßen Silberunzen gewürdigt.

Es war offenbar ein voller Erfolg, das 2010 von Ruanda herausgegebene „Big Five“-Münzenset , das passend zum Titel den „Großen Fünf“ Wildtierarten Afrikas gewidmet war. Denn Ende 2011 wurde bereits eine weitere Serie unter dem Motto „Big Five“ ausgegeben, wobei jetzt von den Cookinseln als Herausgeber die fünf Kontinente Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa zu Münzehren kommen.

Das Besondere an diesen Gedenkmünzen, die in 31,1 Gramm (1 Unze) Silber mit 999 Tausendstel Feingehalt geprägt wurden (siehe Münzumschrift : „1 oz BIG – AG.999“), ist wie schon zuvor ihr fast handtellergroßer Durchmesser von 65 Millime tern. Damit gehören sie zu den größten Münzen-Silberunzen der Welt!

Fünf Kontinente auf 65 Millimeter großen Münzmotiven

Bei diesem Riesenformat kommen die Münzmotive, die jeweils nur 3 000 Mal in höchster Sammlerqualität „Polierte Platte“ mit 10 Dollar Nennwert geprägt wurden, besonders detailreich zur Geltung. Dargestellt sind fünf interessante Collagen, die sich jeweils aus einem stellvertretenden Landschaftsbild, einem architektonischen Wahrzeichen und einer repräsentativen Tierart des jeweiligen Kontinents zusammensetzen.

Im Fall von Afrika ist zum einen die auf das dritte Jahrtausend vor Christus zurückgehende Sphinx von Giseh abgebildet, die auf die Hochkultur in Altägypten verweist, zum anderen der Kibo im Kilimandscharo-Massiv, mit 5895 Metern Afrikas höchster Berg, sowie drittens ein Afrikanischer Elefant. Das größte lebende Landsäugetier der Welt wird in hohem Maße durch die großen Nationalparks in Afrika geschützt.

Vielerorts unter Schutz steht auch der nordamerikanische Grizzlybär, der am rechten Münzrand das Amerika-Motiv ziert. Daneben ist der Wilde Westen der USA durch einen Lasso schwingenden Cowboy im Monument Valley repräsentiert, während am Münzrand oben die New Yorker Freiheitsstatue thront. Sie feiert übrigens derzeit ihr 125. Jubiläum.

Für Asien stehen stellvertretend Chinas Großer Panda – ebenfalls ein Bär als Tiersymbol – sowie eine hügelige Landschaftsszene mit der Chinesischen Mauer, dem weltgrößten von Menschenhand errichteten Bauwerk. Ergänzt wird die Collage durch das prachtvolle Mausoleum Taj Mahal in In- dien, das ebenso wie die Chinesische Mauer zum Weltkulturerbe der UNESCO und zu den Neuen Sieben Weltwundern zählt – da- mit auch beide beliebte Motive auf internationalen Gedenkmünzen.

AustralienDie dreiteilige Collage der Australien-Ausgabe ziert oben die berühmte Harbour Bridge, die auf über 500 Metern den Hafen der australischen Metropole Sydney überspannt. Dann folgen ein Känguru als Vertreter der einzigartigen heimischen Tierwelt und nationales Wappentier sowie unten ein im Outback (wüstenhaftes Landesinnere von Australien) auf einem traditionellen Didgeridoo-Blasinstrument spielender australischer Ureinwohner.

Eine vielfältige Motiv-Collage präsentiert auch die Silberunze „Europa“. Sie besteht aus dem Brandenburger Tor in Berlin als Symbol der (Wieder-) Vereinigung Deutschlands und Europas gleichermaßen, einer Landschaftsszene aus der italienischen Toskana mit einem von Zypressen umgebenen Landhaus sowie einem skandinavischen Elch – stellvertretend für Europas Mitte, Süden und Norden.

Gemeinsames „BF“-Münzzeichen

Als gemeinsames Kennzeichen des Big-Five-Münzensets tragen die Motivseiten wie schon im letzten Jahr rechts das spezielle „BF“-Prägezeichen. Auch die gehobene Ausstattung wurde übernommen.

Sie besteht aus einer edlen Holzschatulle, einer durchnummerierten Besitzurkunde und Echtheitszertifikaten zu allen Münzen. Allerdings ziert anders als bei der Big-Five-Serie 2010 aus Ruanda nun Großbritanniens Königin Elizabeth II. als offizielles Staatsoberhaupt des Britischen Commonwealth die einheitlichen Wertseiten der Cookinseln.

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