Reduktionsmaschine

Reduktionsmaschine

Sie dient zur Herstellung von sogenannten Patrizen, den Urformen des späteren Münzstempels. Dabei wird vom im größeren Maßstab (zumeist 5-fach vergrößert) entworfenen Gipsmodell des Künstlers eine Hartkopie gefertigt und in die Reduktionsmaschine eingespannt. Während die Hartkopie rotiert, tastet sie ein Stift dreidimensional ab. Die Bewegungen werden auf einen Fräskopf übertragen, der den Entwurf, reduziert auf die Größe der späteren Münze, in den Stahl einer Patrize einfräst. Von deren positivem Bild wird nach der Härtung schließlich ein negatives hergestellt: die Matrize, der fertige Münzstempel.