Medaille

Medaille

Bezeichnung für münzähnliche Erinnerungsstücke. Bereits in der Antike gab es medaillenartige Stücke, die sogenannte Medaillons und Kontoniaten, der eigentliche Geburtsort der Medaillen war jedoch Italien zur Zeit der Renaissance. Von hier aus fanden die metallenen Kleinode Eingang in die Kunst vieler anderer europäischer Länder. Dargestellt wurden die auftraggebenden Fürsten, reiche Bürger, Dichter, Maler und Gelehrte. Daneben fanden denkwürdige historische wie private Ereignisse (Taufe, Geburt, Hochzeit, Tod) sowie mythologische und allegorische Motive Eingang auf den Medaillen. Ab dem 19. Jahrhundert führten neue Prägetechniken und -methoden zu einem breiten thematischen Spektrum. Die Auflagen von Medaillen sind im Vergleich zu Münzen immer deutlich geringer.