Klappmützentaler

Klappmützentaler

Volkstümliche Bezeichnung für die ersten sächsischen Guldengroschen, die zwischen 1500 und 1525 in einer Gemeinschaftsprägung des Kurfürsten Friedrich III. (1463–1525), des Weisen, und seiner Mitregenten Albrecht und Johann (später Georg anstelle des verstorbenen Herzogs Albrecht) ausgegeben wurden. Die Münzen gelten als erste in größerer Zahl in Deutschland geprägten Großsilbermünzen der Neuzeit. Die volkstümliche Bezeichnung »Klappmützentaler« leitet sich von der Kopfbedeckung, der sogenannten Klappmütze ab, mit der die beiden Herzöge auf der Münzrückseite zu sehen sind.