Vatikan Kursmünzen 2016

Papst Franziskus im dritten Pontifikatsjahr

Das Münzausgabeprogramm des Vatikans 2016 bringt wieder abwechslungsreiche Themen und neue Porträts von Papst Franziskus.

Bereits in seinem dritten Pontifikatsjahr amtiert Jorge Mario Bergoglio, der am 13. März 2013 als Papst Franziskus zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt wurde. Zahlreiche unterschiedliche Münzporträts brachten den früheren Erzbischof von Buenos Aires den Menschen auch numismatisch näher.

Während in den ersten beiden Jahrgängen jede Gedenkmünze eine eigenständige Darstellung des Papstes aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigt, scheint es 2015 nun ein „Lieblingsporträt“ von Papst Franziskus zu geben: Auf zwei Goldmünzen zu 5 und 100 Euro sowie auf einer 5-Euro-Silbermünze ist der Papst fast motivgleich mit schlichtem Scheitelkäppchen und einem leichten Lächeln im nach rechts blickenden Kopfprofil dargestellt. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man, dass die Reliefs sich minimal unterscheiden, stammen sie doch von verschiedenen Künstlern.

PP-Jahressätze mit zusätzlicher Edelmetallmünze

In den beiden bereits im März erschienenen Spiegelglanz-Kursmünzensätzen, die auch dieses Jahr wieder eine goldene 50-Euro- bzw. eine silberne 20-Euro-Gedenkmünze enthalten, wird Franziskus jedoch in anderer Haltung gezeigt: als Brustbild bei der Anbetung der Madonna von Fatima mit Papstwappen auf der Rückseite (Gold) und mit erhobener Hand grüßend auf der Silbermünze „Jesus und die Kinder“.

Die Auflagen dieser Gedenkmünzen und damit der Spiegelglanzsätze liegen bei 2000 bzw. 10 000 Exemplaren. Der gleichzeitig ausgegebene Jahressatz in Stempelglanz (ohne zusätzliche Edelmetallmünze) hat 2016 eine limitierte Auflage von 88000 Stück. Bereits berichtet haben wir über die diesjährige 2-Euro-Gedenkmünze des Vatikans, die dem Internationalen Weltfamilientreffen gewidmet ist, das Ende September 2016 in Philadelphia/USA stattgefunden hat. Es ist das erste Mal, dass eine nordamerikanische Stadt die Großveranstaltung beherbergt, bei der sich katholische Familien über ein Leben aus dem Glauben austauschen.

Inmitten der der Umschrift in italienischer Sprache zeigt das Münzmotiv sich umarmende, freundlich dreinblickende Menschen verschiedener Rassen, die um eine Weltkugel herum gruppiert sind.

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Silber-und Goldmünzen in Kleinauflagen

Am 8. Juni hatte dann eine 5-Euro-Silbergedenkmünze ihren offiziellen Ersttag, die dem 48. Weltfriedentag gewidmet ist. Er stand 2015 unter dem Motto: „Nicht länger Sklaven, sondern Brüder und Schwestern“. Mit diesem Thema will der Heilige Vater darauf aufmerksam machen, dass Sklaverei und Menschenhandel nicht der Vergangenheit angehören.

Die Bildseite zeigt die brüderliche Umarmung zweier Männer. Einer von ihnen hat sich gerade dem Symbol für Sklaverei entledigt: Die Ketten liegen zerrissen zu seinen Füßen. Am selben Tag kommen auch zwei Goldmünzen des Vatikans: zum einen das seit 2013 jährlich erscheinende 10-Euro-Stück, das mit drei Gramm Gewicht und einem Durchmesser von knapp 14 Millimetern zu den „Kleinsten Goldmünzen“ gezählt werden kann. Es ist, wie 2014, dem Sakrament der Taufe gewidmet und zeigt in diesem Jahr eine Jesusdarstellung.

Zum anderen die nun schon traditionelle 100-Euro-Goldmünze, die mit ihrer Kleinauflage von 999 Exemplaren und ihrem stattlichen Durchmesser von 35 Millimetern (bei 30 Gramm Raugewicht) seit Jahren die Herzen der Sammler höher schlagen lässt und regelmäßig mit hohen Wertsteigerungen von sich reden macht. Thematisch ist sie seit letztem Jahr in einer Kurzserie den vier Evangelisten gewidmet. Nach Markus (2014) ist aktuell Matthäus an der Reihe, der auf dem Münzmotiv am Schreibpult sitzend von einem Engel inspiriert wird.

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