Gold im Aufwärtstrend

Goldmünzen als sichere Anlage

Spätestens seit die Europäische Zentralbank den Leitzins auf historisch niedrige null Prozent gesenkt hat, setzen wieder viele auf das gelbe Edelmetall.

Wer sein Geld ins Sparschwein steckt, ist selbst schuld, denn es bringt keine Zinsen. Ein Satz, der nach wie vor seine Richtigkeit hat. Nur: Wer heute Bundesanleihen kauft, bekommt ebenfalls keine Zinsen und muss dafür obendrein noch Gebühren zahlen! Selbst für relativ lang laufende, achtjährige Papiere gibt es mittlerweile keine Rendite mehr.

Fast 50 Prozent aller Staatspapiere im Euroraum sind mit Negativ-Zinsen versehen, in Deutschland und der Schweiz noch deutlich mehr. Auch viele Pfandbriefe und solide Unternehmensanleihen rentieren heute bereits leicht im Minusbereich. „Die Welt der Zinsen steht auf dem Kopf“, stellt das „Handelsblatt“ fest.

Und das nicht erst seit die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins Anfang März 2016 erstmals in der Geschichte auf null Prozent gesenkt hatte. Schon zuvor gab es wegen der expansiven Geldpolitik der EZB, mit der die Wirtschaft angekurbelt werden soll, praktisch nichts mehr fürs Ersparte.

Die Strafzinsen für Staatsanleihen werden von den Investoren gewissermaßen als „Versicherungsprämie“ für eine vergleichsweise risikolose Anlageform in geldpolitisch stürmischen Zeiten akzeptiert. Die Warnung, Geld nicht einfach zinslos ins Sparschwein zu stecken, geht also mittlerweile ins Leere, denn zumindest muss man dafür keine Gebühren berappen.

Sicherheit durch Edelmetalle

Es ist also gar nicht so einfach, sein Erspartes gewinnbringend anzulegen, wenn man auf Sicherheit bedacht ist und nicht in (mittlerweile oft überwertete) Immobilien oder in Aktien investieren will. Viele Anleger wenden sich deshalb wieder verstärkt den Edelmetallen zu. Vor allem Gold ist sehr gefragt. Trotz einiger Kursschwankungen zeigt der Trend sei Jahresbeginn wieder klar nach oben. Über 15 Prozent hat Gold im ersten Quartal 2016 zugelegt!

Begehrt ist vor allem physisches Gold. Darunter versteht man echtes Gold, das man in Händen halten kann – im Gegensatz zu „Papiergold“, das nur auf dem Papier existiert, etwa in Form von Schuldverschreibungen oder Zertifikaten. Der weit überwiegende Teil des täglichen internationalen Handelsvolumens von oft über 2000 Tonnen – das ist mehr als die jährliche Förderleistung aller Goldminen der Welt – besteht aus solchem Papiergold.

Physisches Gold dagegen ist knapp und speziell unter Privatanlegern sehr begehrt, denn sie wollen ja gerade keine weitere Papierwährung, sondern die Sicherheit eines universell anerkannten Wertspeichers. Und so unbekümmert wie vielleicht noch von einigen Jahren vertrauen die meisten deshalb ihr Geld nicht einmal mehr der eigenen Hausbank an. Sie suchen nach einem „sicheren Hafen“ – und finden ihn oftmals in Edelmetallen.

„Man kann über Nacht durch den Handel mit Gold kein Vermögen anhäufen, aber man kann auch nicht auf einmal alles verlieren“, sagt Albert Cheng, Direktor des Fernostbüros des World Gold Councils (EGC), des Weltverbands der Goldproduzenten. Deshalb, so Cheng, sei es auch für langfristig orientierte Anleger nie zu spät, in den Goldmarkt einzusteigen. Das gilt für Privatleute ebenso wie institutionelle Anleger.

Goldmünzen als Geldanlage

Wer echtes Gold besitzen möchte, setzt am besten auf Münzen. Die gibt es in verschiedensten Stückelungen und sind so auch für Kleinanleger erschwinglich. Sie sind in der Regel nicht teurer als Barrengold, aber viel schöner und leicht wieder verkäuflich, wenn Not am Mann ist. Auf Goldmünzen, die Anlagezwecken dienen, wird in der EU keine Mehrwertsteuer erhoben.

Das hat den großen Vorteil, dass man bei einem späteren Wiederverkauf von der Bank oder dem Händler nicht nur den Nettopreis (also abzüglich der Mehrwertsteuer) bekommt, sondern den vollen Wert. Diese Sonderregelung soll Gold als Finanzinstrument fördern. Zu den Goldmünzen, die mehrwertsteuerfrei ausgegeben werden, gehören neben den bekannten Anlagemünzen wie dem Krügerrand oder Österreichs Philharmoniker auch die deutschen 20- und 100-Euro-Goldmünzen.

Aus Sicht der reinen Investoren hat der deutsche Gold-Euro zwar den Nachteil, dass er nicht beliebig verfügbar ist, denn er wird in einer begrenzten Auflage geprägt. Den Sammler freut das allerdings umso mehr. Der Marktpreis dieser Gedenkmünzen wird also nicht nur vom gestiegenen Goldkurs bestimmt (unter den sie natürlich nie sinken können), sondern vielmehr von ihrem Seltenheitswert. Und der liegt zumeist deutlich über dem reinen Edelmetallpreis.

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