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Gold aus deutschen Prägestätten

Jahreskollektion 2015 zu deutschen Jubiläen

Auch 2015 gaben die Prägestätten in Berlin, Karlsruhe, München und Stuttgart wieder eine neue Jahreskollektion in 14 Karat Gold heraus, die aktuellen deutschen Jubiläen gewidmet ist.

Es muss schon etwas Besonderes sein, wenn sich verschiedene Prägestätten zusammenschließen, um gemeinsam eine Kollektion herauszugeben. Beim „Gold aus deutschen Prägestätten“ ist genau dies sogar schon seit mehreren Jahren der Fall. Auch 2015 erschien unter demselben Titel wieder eine Jahrgangssammlung mit zwölf Gedenkprägungen in 585er Gold, die aus der Münze Berlin, den Staatlichen Münzen Baden-Württemberg mit Standorten Karlsruhe und Stuttgart, dem Bayerischen Hauptmünzamt sowie der Münzprägstatt in München stammen.

Die dazugehörigen Motive würdigen erneut bedeutende aktuelle Jubiläen der deutschen Geschichte und sind nach Möglichkeit thematisch passend den Prägeorten zugeordnet.

Dies ist ebenso erfreulich wie das kleine und damit gut erschwingliche Format der Ausgaben, die mit 12,5 Millimetern Durchmesser und 14 Karat Gold in höchster Spiegelglanz-Sammlerqualität erscheinen. Letzteres ist hierzulande etwas Besonderes, denn die deutschen Goldmünzen zu 200, 100 und 20 Euro gibt es nur in Stempelglanz-Normalprägung. Außergewöhnlich ist auch das den Motivseiten mit aufgeprägte Herkunftszeichen der jeweiligen deutschen Prägestätte.

Fünf Ausgaben mit Bären-Emblem der Münze Berlin

Im Fall der Münze Berlin, die in 2015 gleich fünf neue Motive beisteuerte, ist es das historische Münzmeisterzeichen und zugleich städtische Wappentier in Form des gekrönten Berliner Bärenkopfes. Dieser prangt beispielsweise auf der Ausgabe mit dem Brustbild von Bundespräsident Joachim Gauck, die seinen 75. Geburtstag am 24. Januar 2015 würdigt.

Zum selben Anlass gibt es auch eine Feingold-Ausgabe. Im Sommer folgen dann zwei weitere Jubiläen, die von der Münze Berlin in Gold verewigt werden: der 150. Jahrestag der ersten Pferdestraßenbahn in Deutschland und – numismatisch interessant – das 25-jährige Bestehen der gesamtdeutschen Währung.

Letzteres bezieht sich auf die zwischen der Bundesrepublik und der DDR am 1. Juli 1990 vertraglich geschlossene Währungsunion im Zuge der Wiedervereinigung. Motivisch umgesetzt wurde das Thema durch die sich überlappenden Rück- und Vorderseiten des DDR-Markstücks sowie zuoberst der Wertseite einer 1-DM- Münze mit passender Jahreszahl 1990. Das andere Motiv zeigt ein zweispänniges Fuhrwerk der Berliner Pferde-Eisenbahn, die am 22. Juni 1865 zwischen dem Brandenburger Tor und Charlottenburg – verkörpert durch den abgebildeten Schlossbau – eröffnet wurde.

Auf staatspolitisch höchster Ebene bewegen wir uns mit den ebenfalls in Berlin geprägten Gedenkausgaben „25 Jahre Deutsche Einheit“ und „10 Jahre Bundeskanzlerin Angela Merkel“. Am 3. Oktober 1990 trat die Deutsche Demokratische Republik offiziell der Bundesrepublik Deutschland bei, weshalb das Datum seitdem jährlich als Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird. Das dazugehörige Goldmotiv zeigt die Quadriga-Skulptur vom Brandenburger Tor vor dem Kartenumriss des wiedervereinten Deutschlands. Auf der Gedenkausgabe zu Ehren Angela Merkels, die seit dem 22. November 2005 als Bundeskanzlerin amtiert, ist die Gewürdigte vor dem Berliner Bundeskanzleramt porträtiert.

Die nächsten vier Goldmotive für 2015 kommen aus München, jeweils zur Hälfte vom Bayerischen Hauptmünzamt mit dem Münchner Frauenkirchen-Zeichen und der privaten Münzprägstatt mit dem verzierten „M“ als Symbol.

Münchner Prägestätten mit „M“ und Liebfrauenkirche

Die staatliche Prägeanstalt übernimmt hierbei die Fertigung zweier Motive mit sächsischem Bezug: die Jahrtausendfeier von Leipzig sowie die zehn Jahre zuvor geweihte Dresdner Frauenkirche.

Während das Jubiläumsdatum hier klar ist, denn am 30. Oktober 2005 wurde der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche im ursprünglichen Barock- stil durch eine festliche Weihe abgeschlossen, ist die urkundliche Ersterwähnung von Leipzig im Jahr 1015 auf keinen genauen Tag datiert – zentraler Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist aber die Festwoche vom 31. Mai bis 7. Juni 2015.

Die künstlerische Umsetzung in Gold präsentiert zum einen die Außenansicht des Sakralbaus vor seinem symmetrischen Grundriss, zum anderen eine historische Ansicht von Leipzig mit einem frühen Stadtwappen.

Aus der Münchner Münzprägstatt stammen die Ausgaben „150 Jahre Max und Moritz“ und „500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere“. Darauf sind die beiden titelgebenden Hauptfiguren aus Wilhelm Buschs bebilderter Lausbubengeschichte zu sehen, die am 4. April 1865 mit ihren sieben Streichen in München erstmals veröffentlicht wurde. Außerdem ist eine Szene aus dem fünften Streich skizziert, in der Max und Moritz dem Onkel Fritz einen Haufen Maikäfer unter die Bettdecke schmuggeln. Das andere Motiv ist nach einem Bild des am 4. Oktober 1515 in Wittenberg geborenen Porträtmalers Lucas Cranach d.J. gestaltet.

Drei-Löwen-Wappen steht für Karlsruhe und Stuttgart

Abgerundet wird der 2015er Jahrgang „Gold aus deutschen Prägestätten“ durch drei Gedenkprägungen der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, die als gemeinsames Merkmal das Drei-Löwen-Landeswappen tragen. Aus Karlsruhe kommt eine Ausgabe, die der 1000 Jahre zuvor am 29. September 1015 geweihten Krypta in der Hildesheimer Michaeliskirche gewidmet ist – das UNESCO-Weltkulturerbe war auch Motiv der 2-Euro-Gedenkmünze „Niedersachsen“ 2014. Dargestellt ist eine stilisierte Außenansicht des frühmittelalterlichen Sakralbaus, dazu im Vordergrund das Grab seines bischöflichen Bauherrn Bernward von Hildesheim in der Krypta.

Stuttgart hat die Motive „50 Jahre Ruhrfestspielhaus“ und „125 Jahre Ulmer Münsterturm“ geprägt. Zum einen ist das einst im Bauhaustil entworfene Veranstaltungsgebäude der jährlichen Ruhrfestspiele (1. Mai bis Mitte Juni) in Recklinghausen vor einem symbolischen Bergbau-Förderturm für das Ruhrgebiet im Hintergrund abgebildet, zum anderen der am 29. Juni 1890 fertiggestellte Turm des Ulmer Münsters. Wie auf dem Motiv angegeben, ist er mit 161,53 Metern der höchste Kirchturm der Welt und wird hier gestalterisch von zwei Wasserspeier-Figuren flankiert.

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