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2016: Zehn Jahre Deutscher Sammlerclub

Rückkehr zum Silber auch für Sammlerclub-Mitglieder

Im zehnten Jahr seines Bestehens passt der Deutsche Sammlerclub, ein Gemeinschaftsprojekt der fünf staatlichen Münzstätten, sein Programm 2016 der Umstellung auf die Silber-Prägung bei den Gedenkmünzen an.

Vor zehn Jahren wurde der Deutsche Sammlerclub als Gemeinschaftsprojekt der staatlichen deutschen Münzstätten ins Leben gerufen. Ziel war es, das Münzensammeln in Deutschland zu fördern und ein attraktives Zusatzprogramm zu den offiziellen (Silber-) Gedenkmünzen aufzulegen.

Seit 2006 gibt es zu jeder neuen 10-Euro-Gedenkmünze der Bundesrepublik Deutschland eine eigens gefertigte Gedenkprägung aus der entsprechenden staatlichen Münzstätte zum selben Ausgabeanlass. Die Clubmitglieder erhalten damit neben der offiziellen Münze in Stempelglanz, die sie zum Nennwert beziehen, eine thematisch passende Ergänzungsausgabe, mit der die Kollektion aufgewertet wird.

                       Künstler: Erich Ott

Die Umstellung bei den deutschen Gedenkmünzen auf Silber und die damit einhergehende Erhöhung des Nennwerts mit Beginn des Jahrgangs 2016 blieb deshalb auch auf das Angebot des Deutschen Sammlerclubs nicht ohne Auswirkungen. Auch bei den themengleichen Sonderprägungen wird ab „Rotkäppchen“ 2016 wieder auf Edelmetall (Silber 333/1000) umgestellt. Und entsprechend wird auch der Ausgabepreis angepasst.


Auch der Sammlerclub kehrte zum Silber zurück


Wie die Bundesregierung bei ihrem Münzprogramm, so haben auch die fünf Staatsmünzen in ihrem Sammlerclub bereits im Jahr 2015 die Rückkehr zum Silber eingeläutet: Zur 25-Euro-Gedenkmünze „25 Jahre Deutsche Einheit“ gibt es im „Club“ die passende Ergänzungsprägung, ebenfalls aus purem Silber mit 999/1000 Feingehalt. Gestaltet wurde das Gedenkstück von dem preisgekrönten Münzdesigner Bodo Broschat aus Berlin, dessen Arbeiten von den Lesern des Deutschen Münzen Magazins schon mehrfach zur „Münze des Jahres“ gewählt wurden.

                

Beim aktuellen Entwurf für den „Deutschen Sammlerclub“ setzte Broschat das Einheitsjubiläum mit einem detailgetreuen Reichstagsgebäude in Szene, vor dem dominant die schwarz-rot-goldene „Fahne der Einheit“ weht. Über der Inschrift „1990 – 3. Oktober – 2015“ ist ein Wappen mit dem Berliner Bär zu erkennen, das für den Prägeort steht. Während die 25-Euro-Münze zu gleichen Teilen in allen fünf Staatsmünzen hergestellt wurde, wurde für die Sammlerclub-Prägung nur Berlin ausgewählt, weil die Hauptstadt den größten Bezug zum Motiv hat.

Die Rückseite ist für jede Prägestätte unterschiedlich

Die Herkunft des Silberlings ist auch auf der Rückseite erkennbar: Hier ist jeweils im oberen Drittel groß ein Signet der verantwortlichen Prägestätte zu sehen, in diesem Fall das historische Berliner Münzmeisterzeichen, ein gekrönter Bärenkopf im Kreis. Links davon ist das Logo der Kollektion zu sehen, ein Münzer bei der traditionellen Hammerprägung im Wappenschild. Ansonsten ist die Rückseite einheitlich für alle Gedenkprägungen des Sammlerclubs gestaltet und zeigt außer der Jahreszahl stets die 16 Wappen der deutschen Bundesländer mit der Umschrift: „DIE DEUTSCHEN PRÄGESTÄTTEN“. Dazu ist rechts neben dem Emblem der jeweiligen Prägestätte das Wappen des dazugehörigen Bundeslandes hervorgehoben.

Die beiden Prägeorte der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg sind also auf der Rückseite nicht zu unterscheiden, auf der Bildseite allerdings steht das Wappen des Hauses Baden mit seinem charakteristischen Schrägbalken für Karlsruhe und das württembergische mit den drei Stauferlöwen für Stuttgart. Die letzte Gedenkausgabe für den Sammlerclub, die noch aus Kupfer-Nickel besteht, gilt analog den 10-Euro-Gedenkmünzen dem 500. Geburtstag von Lucas Cranach dem Jüngeren.

Wie alle Stücke der Kollektion wurde auch dieses von einem Designer gestaltet, der schon erfolgreich an Münzwettbewerben der Bundesrepublik Deutschland teilgenommen hat: Bastian Prillwitz, von dem auch die „Schneewittchen“-Münze von 2013 stammt, zeigt auf seinem Cranach-Entwurf ein Profilbild des Renaissancekünstlers vor einer Staffelei. Damit wird das Motiv der themengleichen 10-Euro-Gedenkmünze, das Cranachs Signet, eine geflügelte Schlange, zeigt, in der Sammlung hervorragend ergänzt.

Dasselbe gilt für die erste Sammlerclub-Prägung für 2016. Während die 20-Euro-Gedenkmünze das Aufeinandertreffen von Rotkäppchen und dem Wolf inmitten hoher Bäume zeigt, lauert auf dem silbernen Pendant aus der Münze Berlin der Wolf noch hinter einer Tanne. Rotkäppchen wandert hier mit ihrem Geschenkkörbchen für die Großmutter noch unbekümmert durch den lichten Wald. Gestaltet wurde die diese Ausgabe des Deutschen Sammlerclubs von Frantisek Chochola aus Hamburg, dessen Entwürfe den Sammlern von zahlreichen Gedenkmünzen bekannt sind, zuletzt vom UNESCO-Gold-Euro 2014 „Kloster Lorsch“.

Präsentationsmappe und Zertifikate

Den Reiz des Sammlerclubs der deutschen Prägestätten machen nicht nur die zusätzlichen Motive aus, sondern auch die eigens gestaltete Jahrgangs-Aufbewahrungsmappe und Echtheitszertifikate. Sie belegen, beglaubigt mit den Unterschriften der jeweiligen Münzdirektoren, die Herkunft der Prägungen und enthalten interessante Hintergrundinformationen zum Ausgabeanlass.

Zur offiziellen Vertriebsstelle des Deutschen Sammlerclubs wurde die MDM Münzhandelsgesellschaft in Braunschweig bestimmt, die Bestellungen entgegennimmt und für die termingerechte Auslieferung jeweils kurz nach Erscheinen der entsprechenden Münze sorgt.

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