Kursmünzensätze Deutschland 2017

Mit 2 Euro „Rheinland-Pfalz“ aus der Bundesländerserie

In unverändert niedriger Auflage erschienen 2017 die beiden Kursmünzen-Jahrgangssätze der Bundesrepublik Deutschland.

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Deutschlands Kursmünzensätze sind ein exklusives, offizielles Sammelobjekt des Bundes. Für passionierte Münzfreunde sind sie aber allein schon deshalb ein „Muss“, weil sie viele Varianten enthalten, die im normalen Umlauf nicht vorkommen. So wurden zahlreiche Nominale ausschließlich für diese Jahreszusammenstellungen geprägt. Wer also alle Prägezeichen-/Jahreszahl-Kombinationen der deutschen Umlaufmünzen komplett besitzen will, kommt an diesen Sets nicht vorbei.


       Künstler:  František Chochola          

Beste Prägequalität


Ein weiterer wichtiger Grund für den Kauf von Kursmünzensätzen der Bundesrepublik Deutschland ist die Güte der enthaltenen Münzen. Das gilt nicht nur für die höchste Sammlerqualität „Spiegelglanz“ (oder „Polierte Platte“), die ohnehin im normalen Geldumlauf nicht vorkommt. Auch die normal geprägten „Stempelglanz“-Stücke gab es hier in bestmöglicher Erhaltung, denn die Münzen wurden direkt in der Prägestätte in Kunststoff eingeschweißt und wiesen deshalb keinerlei Gebrauchsspuren auf.

Schließlich enthielten die deutschen Kursmünzensätze seit Beginn der Bundesländerserie 2006 auch jeweils die aktuelle Ausgabe dieser 2-Euro-Gedenkmünzenreihe, was die Jahressätze noch unverwechselbarer und attraktiver machte. Gewürdigt wurde jeweils das Bundesland, das gerade im Bundesrat den Vorsitz innehatte. 2017 war das turnusgemäß Rheinland-Pfalz, das nun mit der Trierer Porta Nigra als Sehenswürdigkeit numismatisch geehrt wurde.

Mit seiner über 2000-jährigen Vorgeschichte ist das Land mit seinen rund vier Millionen Einwohnern reich an Kulturschätzen. So hinterließen allein die Römer eine Vielzahl bedeutender Bauwerke und antiker Relikte, wie eben das Stadttor von Trier, die Porta Nigra. Seit 1986 gehört das „Schwarze Tor“ (so die Übersetzung aus dem Lateinischen) zum UNESCO-Welterbe – nun wird es auch zum 2-Euro-Münzmotiv.

Sieger im Gestaltungswettbewerb um die neue Gedenkmünze wurde Frantisek Chochola aus Hamburg, der in seinem Entwurf die klassische Außenansicht des Trierer Wahrzeichens von der nördlichen Feldseite darstellte. Die „gewählte Perspektive und die plastische Durchbildung im flachen Relief“ überzeugte das Preisgericht. Lobend wird im Jury-Urteil hervorgehoben: „Das Alter der römischen Architektur hat der Künstler geschickt zum Ausdruck gebracht, indem er die stoffliche Qualität des Kylltal-Sandsteins im heutigen Zustand charakterisiert.“

Die 2-Euro-Gedenkmünze, deren Erstausgabedatum wie bei den Bundesländer-Ausgaben zuvor auf den Eröffnungstag der Berliner Münzenmesse World Money Fair gelegt wurde, erschien am 3. Februar 2017. Sie wurde in einer Gesamtauflage von 30 Millionen Exemplaren zu gleichen Teilen von allen fünf deutschen Staatsmünzen hergestellt. Die Auflagen der Kursmünzensätze, in denen die Münze jeweils in Besterhaltung steckte, waren dagegen geradezu minimal: Nur 33000 Exemplare pro Prägestätte gab es von der „Stempelglanz“- Version, in „Spiegelglanz“ wurde der Satz gar nur je 27000-mal ausgegeben.