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1000 Jahre Leipzig

Gedenkkollektion zum großen Stadtjubiläum

Pünktlich zu den Tausendjahr-Feierlichkeiten in Leipzig 2015 erschien eine Neuauflage der hierzu geprägten Jubiläumskollektion der Münze Berlin mit reizvollen Motiven zur Stadtgeschichte.

Tausendjahrfeiern von Städten sind etwas Seltenes und ganz Besonderes. Für Leipzig war es 2015 soweit. 2015 zelebriert die sächsische Metropole den 1000. Jahrestag ihrer Ersterwähnung als „Urbs Libzi“ durch Bischof Thietmar von Merseburg in seiner mittelalterlichen Chronik. Auf der Internetseite der Stadt Leipzig wird der historische Eintrag wie folgt beschrieben: „Dann erkrankte der wackere Bischof Eid, der eben mit großen Geschenken aus Polen zurückgekehrt war, und gab am 20. Dezember [1015] in der ,Burg Leipzig‘ Christus seine treue Seele zurück.“

Weiter heißt es, Urbs könne sowohl Stadt als auch Burg bedeuten, wobei letzteres für das Leipzig zu Thietmars Zeiten wohl passender sei. Zur Stadt entwickelte sich Leipzig aber erst in den folgenden Jahrhunderten, was mit dem sogenannten Stadtbrief des Markgrafen Otto von Meißen im Jahr 1165 bestätigt wurde – darauf bezog sich übrigens das 1965 begangene 800-jährige Stadtjubiläum.

Aktuell richtet sich der Fokus dagegen auf den runden 1000. Jahrestag der schriftlichen Ersterwähnung von Leipzig. Einer der Höhepunkte im Rahmen der Jubiläumsfeiern steht am 30. April 2015 bevor. Dann eröffnet ein Bürgerball im Neuen Rathaus das wohl längste Bürgerfest der Leipziger Stadtgeschichte. Bis in den Herbst hinein wird es von zahlreichen Events wie interkulturellen Festen, Jahrmärkten, Sportveranstaltungen und Kinderfesten begleitet sein.

Leipziger Millenniumsserie der Münze Berlin 2015

Außer der zu diesem Anlass am 2. Juli 2015 erschienenden deutschen 10-Euro-Gedenkmünze, wäre da insbesondere die ansehnliche Leipziger Millenniumskollektion der Münze Berlin zu nennen. Im Jubiläumsjahr 2015 erschien eine Neuauflage der maximal 5.000 Mal komplett verausgabten Sammlung mit den interessantesten Motiven zur tausendjährigen Stadtgeschichte.

An vorderster Stelle steht das neue Hauptmotiv mit der titelnden Umschrift „1000 Jahre Leipzig / 1015–2015“. Es bildet in Form einer frei angeordneten Collage architektonische Sehenswürdigkeiten von Leipzig ab, zum Beispiel links die Nikolaikirche, das City-Hochhaus und den Turm des Neuen Rathauses sowie dahinter nach rechts die Eingangshalle der Neuen Messe und das Völkerschlachtdenkmal.

Dazu sind in der Mitte zwei aufgeschlagene Buchseiten eingruppiert, die ein frühes Stadtsiegel bzw. einen Textauszug der schriftlichen Ersterwähnung Leipzigs präsentieren.

Sonderausgaben mit historischen Stadtsiegeln

Besondere Beachtung verdient auch die Rückseite der Sonderausgabe, die einheitlich für alle Gedenkprägungen der Millenniumskollektion gilt. Sie ist in Anlehnung an das alte Leipziger Stadtsiegel mit dem meißnischen Löwen aus dem 13./14. Jahrhundert gestaltet. Die Umschrift „LIBZI – LEIPZIG, DER LINDEN-ORT“ bezieht sich auf die Entstehung des Stadtnamens. Demnach waren es einst Sorben (slawische Siedler), die den Lindenbaum als Heiligtum verehrten und Lipzk – auf deutsch: „Ort bei den Linden“ – gründeten.

Die aufgeprägte Jahreszahl 1015 verweist wiederum auf die bereits beschriebene, erstmalige schriftliche Erwähnung des inzwischen befestigten Ortes „Urbs Libzi“ durch den Geschichtsschreiber Thietmar von Merseburg. Geprägt wurde die Jubiläum-Sonderausgabe in 333er Silber mit 36 Millimetern Durchmesser und höchster Sammlerqualität „Spiegelglanz“ in der Münze Berlin, wofür das Münzzeichen mit dem gekrönten Bärenkopf auf der Vorderseite bürgt.

Als Besonderheit gab es im Jubiläumsjahr zusätzlich die 18 Millimeter große und zwei Gramm schwere Sonderausgabe „1000 Jahre Leipzig“ in 585er Gold (14 Karat). In anderer Anordnung und Gestaltung präsentiert sie ebenfalls eine Collage mit berühmten Leipziger Bauwerken. Universität und Bücherei Zu den weiteren Silbermotiven der Leipziger Millenniumsserie zählt unter anderem die dortige Universität, deren 600. Gründungstag 2009 Thema einer deutschen 10-Euro-Gedenkmünze war.

Auf der aktuellen Jubiläumsausgabe ist eine Außenansicht des Augusteums abgebildet, dem Ende des 19. Jahrhunderts klassizistisch ausgebauten, einstigen Hauptgebäude der Hochschule. Darüber ist links ein Porträt von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) aufgeprägt, einem der berühmtesten Studenten und späteren Lehrer der Leipziger Universität.

Ebenfalls gewürdigt wird die Deutsche Bücherei (heute Teil der Deutschen Nationalbibliothek), die auf Initiative des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler im Jahr 1912 ins Leben gerufen wurde. Das auf der Gedenkprägung abgebildete Gebäude am Deutschen Platz in Leipzig wurde allerdings erst 1916 fertiggestellt und als neues Domizil eingeweiht.

Johann Sebastian Bach als Leipziger Thomaskantor

Ebenfalls numismatisch gewürdigt werden die erste Ferneisenbahn Leipzig–Dresden von 1839, die 1165 fertiggestellte Nikolaikirche oder auch das zum 100. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1913 eingeweihte Monumentaldenkmal. Eine besondere Erwähnung verdient nicht zuletzt die Ausgabe zu Ehren von Johann Sebastian Bach (1685–1750), der ab 1723 in Leipzig das ehrenvolle Amt des Thomaskantors erfolgreich ausübte und dem im Rahmen der Jubiläumskollektion somit als einzige Persönlichkeit eine eigene Gedenkprägung gewidmet ist.

Das darauf abgebildete Porträt basiert auf dem bekannten Ölgemälde von Elias Gottlob Haußmann aus dem Jahr 1748. Rechts daneben ist außerdem Bachs selbstentworfenes Siegel mit den spiegelbildlich ineinander verwobenen Anfangsbuchstaben seines Namens mit aufgeprägt.

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