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Traditionell interessieren sich die meisten Münzsammler zuerst für die Münzen ihres eigenen Landes. Neben dem "normalen Kleingeld", den so genannten Kursmünzen, gibt es besonders schön gestaltete Gedenkmünzen aus Silber und Gold. Auch diese Münzen sind offizielle staatliche Zahlungsmittel und gehören in jede Deutschland-Sammlung.
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Mit einem Paukenschlag kam der Euro zu uns.
300 Millionen Europäer zahlen nun mit der gleichen Währung. Und der Münzsammler musste sich zunächst einmal orientieren. Vielfältig sind die Möglichkeiten und Chancen. Zu vielfältig vielleicht für manchen, denn alles kann man nicht sammeln. Deshalb konzentrieren sich die meisten deutschen Sammler auf die Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland.
Sie werden beispielsweise zu wichtigen Jubiläen herausgegeben oder sind einer großen Persönlichkeit oder einem bedeutenden Ereignis gewidmet. Und sie sind natürlich seltener als das normale Kleingeld. Ihre Auflage ist stets von Staats wegen limitiert. Nachgeprägt werden dürfen diese Münzen später nicht, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. Gerade darin aber liegt später dann ihr Wertsteigerungs-Potenzial.
In Deutschland haben seit 2002 die Silber-Gedenkmünzen stets einen Nennwert von 10 Euro. Alle Silbermünzen sind aus 925er Sterling-Silber, haben ein Gewicht von 18 g, einen Durchmesser von 32,5 mm und sind 2,62 mm hoch. Diese Münzen gibt es sowohl in der Normalausführung "Stempelglanz" sowie mit Aufpreis in der höchsten Prägequalität "Polierte Platte" (PP). Bei dieser besonders aufwändigen Prägeart hebt sich das feinmattierte Relief vor einem spiegelnden Hintergrund sehr plastisch ab. Die Euro-Gedenkmünzen sollte jeder Deutschland-Sammler besitzen. |
Die deutschen 10-Euro-Silber-Gedenkmünzen! Offizielle staatliche Zahlungsmittel die in jede Deutschland-Sammlung gehören.
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Das Motiv: Im Unterschied zu den normalen Kursmünzen werden Gedenkmünzen zu besonderen Gelegenheiten herausgegeben und haben deshalb auf der Bildseite dem Anlass entsprechend wechselnde Motive.
Der Ausgabeanlass: Oft erklärt sich ein Münzmotiv (z.B. Europa-Karte) nicht von selbst. Deshalb ist zumeist der Ausgabeanlass angegeben, z.B. "Übergang zur Währungsunion - Einführung des Euro".
Das Ausgabeland: Auf modernen Münzen ist in der Regel der Name des Ausgabelandes aufgeprägt. Allerdings gibt es Ausnahmen: Großbritannien verzichtet darauf ebenso wie einige Staaten bei den neuen Euros.
Das Staatswappen: Die Rückseiten von Münzen zeigen Hoheits-Symbole oder Herrscherbildnisse des Ausgabelandes. Bei Republiken ist es das Staatswappen, bei Monarchien häufig ein Porträt des Königs oder der Königin.
Der Nennwert: Die aufgeprägte Zahl und Währung ist der Wert, für den der Staat die Münze garantiert einlöst. Zumeist ist bei Gedenkmünzen der Sammlerwert aber viel höher.
Das Prägezeichen: Fast alle Münzen haben "Herkunftsbezeichnungen". In Deutschland gibt es fünf Prägestätten mit den Buchstaben
- A (Berlin),
- D (München),
- F (Stuttgart),
- G (Karlsruhe) und
- J (Hamburg).
Das Ausgabejahr: Die Jahreszahl auf einer Münze bezeichnet zumeist das Ausgabejahr. Sie kann jedoch auch auf das Ereignis (z.B. Fußball-WM) oder das tatsächliche Prägejahr (wie bei einigen Euros) hinweisen. |
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Die Bundesregierung hat das Gedenkmünzen-Ausgabeprogramm für 2010 verabschiedet.
Neben der 2-Euro-Gedenkmünze „Bremen“ und der Goldmünze „UNESCO Welterbe Würzburg“ wird es wieder fünf Silber-Euros geben.
- Februar 2010: 2-Euro-Gedenkmünze „Bremen“
- 13. Mai 2010: 200. Geburtstag von Robert Schumann (J)
- 10. Juni 2010: 100. Geburtstag von Konrad Zuse (G)
- 08. Juli 2010: 300 Jahre deutsche Porzellanherstellung (F)
- 09. September 2010: 20. Jahrestag der Deutschen Einheit (A)
- Oktober 2010: 100er Gold-Euro - UNESCO Welterbe Würzburg“
- 11. November 2010: 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland (D)
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200. Geburtstag des Komponisten Robert Schumann
Den Wettbewerb für die Gestaltung der Schumann-Gedenkmünze konnte der Berliner Kunstprofessor und Bildhauer Christian Höpfner für sich entscheiden, der auch schon den im November 2009 erscheinenden Silber-Euro zu Ehren von Marion Gräfin Dönhoff entworfen hat.
Das neue Motiv Höpfners ist nach einem zeitgenössischen Porträtrelief Robert Schumanns gestaltet, das ursprünglich als Doppelbildnis im Jahr 1846 angefertigt wurde. Es zeigt den damals 36-jährigen Schumann im Kopfprofil vor einem angeschnittenen Porträt seiner Frau Clara.
Das von beiden geliebte Kunstwerk erlangte bereits zu Schumanns Lebzeiten große Popularität und lieferte – nun allerdings umgearbeitet zum Einzelporträt – nach dessen Tod im Jahr 1856 auf Claras Wunsch die Vorlage für das Grabdenkmal auf dem Alten Friedhof in Bonn.
„Insofern ist die Wahl und die gelungene Umsetzung dieses Porträts als Motiv für die Gedenkmünze des großen Romantikers unter den deutschen Komponisten als ideal zu bezeichnen“, lobte das Preisgericht. Des weiteren, dass die zeitgemäße klare Schrift in einem interessanten Kontrast zum klassischen Porträt stehe.
Bei der vorgesehenen Randschrift für die Schumann-Gedenkmünze einigte sich die Jury auf ein Zitat aus dessen Tagebuch von 1828: TÖNE SIND HÖHERE WORTE.
Prägestätte: Hamburg (J) |
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Konrad Zuse – Visionär zwischen Null und Eins
Die Randschrift des deutschen Silber-Euros für 2010 soll „KONRAD ZUSE – VISIONÄR ZWISCHEN NULL UND EINS“ lauten, was der siegreiche Entwurf im Wettbewerb von Heinz Hoyer aus Berlin gelungen umsetzt.
„Die zukunftsweisende binäre Rechnersprache mit dem stilisierten Profil Zuses zu überlagern, ist deshalb überzeugend, weil sie damit der noch heute bestehenden Bedeutung Zuses und seiner Arbeiten gerecht wird“, lobte das Preisgericht. Ebenso die thematisch dazu passenden Lochstreifen in der Darstellung, sowie die Auflistung seiner zahlreichen Apparate von Z1 bis Z64.
Damit kommt die historische Rolle Zuses als Pionier der elektronischen Datenverarbeitung und Erfinder der ersten auf binärer Zahlenbasis arbeitenden, programmgesteuerten Rechenanlagen bzw. Computer treffend zur Geltung. Als formales Gestaltungselement sei das Quadrat im Kreis mit integriertem Profil eindrücklich und klassisch, hob die Jury noch hervor.
Prägestätte: Karlsruhe (G) |
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Kein Verweis auf Porzellan-Pionier Meißen erlaubt
Bei der Ausgabe zum Porzellanjubiläum, die für den 8. Juli 2010 angekündigt ist, gab es für die am Münzwettbewerb teilnehmenden Künstler eine wichtige Vorgabe zu beachten: Ähnlich wie beim 2002er Silber-Euro „50 Jahre Deutsches Fernsehen“ durfte bei der Gestaltung nicht auf den Markennamen verwiesen werden, auf den sich das Jubiläum eigentlich bezieht.
Das heißt, beim Design der TV-Münze war keine konkrete Nennung des ersten deutschen Fernsehens, der ARD, möglich, und beim neuen Motiv zur Porzellanherstellung war kein Verweis auf die 1710 gegründete, erste deutsche Manufaktur in Meißen (etwa durch deren Logo mit den gekreuzten Schwertern) erlaubt.
Vielleicht mit ein Grund, weshalb sich die Fachjury auch hier für ein sehr reduziertes symbolhaftes Design entschied – wenngleich die Entscheidung offenbar umstritten war, denn sie fiel nicht einstimmig.
„Zauber der Zerbrechlichkeit“
Bei seinem erstplatzierten Entwurf zur Porzellanherstellung in Deutschland stellt Ulrich Böhme, von dem auch der Gold-Euro „Bamberg“ 2004 und die Silbermünze „Keplersche Gesetze“ 2009 stammt, bildfüllend einen in drei Teile zerbrochenen Teller dar.
Bei dieser Idee lobte das Preisgericht die „erfrischende und unkonventionelle Weise“, in der sich der Künstler mit dem Thema Porzellan auseinandersetzt und dabei auf eine Wesensart des Porzellans hinweist, nämlich seine Zerbrechlichkeit. Dies inspirierte dann wohl auch die Fachjury bei ihrer Wahl der Randschrift: ZAUBER DER ZERBRECHLICHKEIT, die zu keinem der anderen eingereichten Münzentwürfe so gut und eindeutig passen würde.
Dem kritischen Betrachter erschließt sich allerdings nicht unbedingt, warum gerade und nur des Porzellans Zerbrechlichkeit Münzmotiv wird, wo doch das Thema eigentlich dessen Herstellung ist.
Schwer nachvollziehbar ist auch, warum die Verwendung unterschiedlicher Schrifttypen in der Umschrift, was ansonsten in der Regel bemängelt wird, diesmal im Ergebnisprotokoll keine Kritik erfährt. Insbesondere, da es beim geschwungenen Wort „Porzellan“, das auf dem Gipsentwurf teilweise schon den Randstab berührt, dadurch zu Problemen bei der Prägung kommen könnte.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland"
- Ausgabetermin: 08. Juli 2010
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: Wird noch festgelegt
- Prägestätte: Stuttgart (F)
- Randschrift: ZAUBER DER ZERBRECHLICHKEIT
- Künstler: Prof. Ulrich Böhme, Stuttgart
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"Einstimmiger Sieger beim „Einheit“-Münzwettbewerb"
Beim Wettbewerb zur am 9. September 2010 erscheinenden Gedenkmünze „20 Jahre Deutsche Einheit“ fiel das Urteil der Jury hinsichtlich des Siegermodells einstimmig aus: Den ersten Preis errang ein Entwurf des Münzdesigners Erich Ott aus München, der laut Jury „durch grafische und inhaltliche Klarheit“ besticht.
Die Aussage „Wir sind ein Volk“ stehe als Wille des deutschen Volkes zur Einheit im Mittelpunkt. Wobei dem Künstler zur Auflage gemacht wird, den Entwurf der Deutschlandkarte im Hintergrund um die Ost- und Nordfriesischen Inseln sowie Helgoland zu ergänzen. Die fertige Münze erhält die Randschrift: EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "20 Jahre Deutsche Einheit"
- Ausgabetermin: 09. September 2010
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: Wird noch festgelegt
- Prägestätte: Berlin (A)
- Randschrift: EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT
- Künstler: Erich Ott, München
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THEMEN DEUTSCHER GEDENKMÜNZEN 2009
- 01. Januar 2009: EU-Serie „10 Jahre Euro“ (2-Euro, Bimetall)
- 06. Februar 2009: Bundesländer-Serie: "Saarland" (2-Euro, Bimetall)
- 09. April 2009: "Leichtathletik-WM Berlin 2009" (10-Euro, Silber)
- 07. Mai 2009: "400 Jahre Keplersche Gesetze" (10-Euro, Silber)
- 04. Juni 2009: "100 Jahre Internationale Luftfahrtausstellung" (10-Euro, Silber)
- 09. Juli 2009: "600 Jahre Universität Leipzig" (10-Euro, Silber)
- 13. August 2009: "100 Jahre Deutsches Jugendherbergswerk" (10-Euro, Silber)
- Okt. 2009: UNESCO-Weltkulturerbe-Serie (100 Euro, Gold)
- 12. November 2009: "100. Geburtstag von Marion Gräfin Dönhoff" (10-Euro, Silber)
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Der Entwurf der Münze stammt von Bodo Broschat aus Berlin.
Die Bildseite überzeugt durch die gelungene Komposition aus der im Mittelpunkt stehenden Speerwerferin, dem Hintergrund des dynamischen Stadionschwunges und der Umschrift.
Der Speerwurf, bereits in der Antike klassische Sportart, weist in die Moderne: Durch die weibliche Gestalt der Sportlerin, die heutige Gestalt des Berliner Olympiastadions und die über den Raum des Stadions hinausweisende Wurfrichtung.
Die unpathetische und natürliche Darstellung der Sportlerin ist wohltuend. Ihre offene zugewandte Haltung lädt zum Mitmachen ein. Dies gilt ebenso für die Darstellung des jüngst neu gestalteten Stadiondaches, das wie das Bild der Sportlerin die heutige Zeit repräsentiert.
Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", die zwölf Europa-Sterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl 2009.
Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift "SPORT BEWEGT DIE WELT" sowie die Prägezeichen "A D F G J" der deutschen Prägestätten. Die Gedenkmünze soll - wie die bisherigen deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen - aus 18 Gramm "Sterlingsilber" bestehen.
Es ist vorgesehen, die Gedenkmünze in Stempelglanz- und Spiegelglanzausführung zu gleichen Teilen von den fünf deutschen Prägestätten in Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe und Hamburg prägen zu lassen und sie im April 2009 auszugeben.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "IAAF Leichtathletik WM Berlin 2009"
- Ausgabetermin: 09. April 2009
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in
Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G), Hamburg (J)
- Randschrift: SPORT BEWEGT DIE WELT
- Künstler: Bodo Broschat, Berlin
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Die 10-Euro-Gedenkmünze zu Ehren von Johannes Kepler soll im Mai 2009 erscheinen.
Sie erinnert an das 400 Jahre zuvor in Prag veröffentlichte Werk Keplers „Astronomia Nova“ (Neue Astronomie) und trägt entsprechend die Randschrift: ASTRONOMIA NOVA – WENDE ZUR HIMMELSMECHANIK.
Der siegreiche Münzentwurf stammt vom Stuttgarter Kunstprofessor Ulrich Böhme und zeigt eine vielsagende Collage. Zum einen sind markante Züge von Keplers angeschnittenem Profil angedeutet. Zum anderen ist eine geometrische Figur abgebildet, die zur Erklärung der Planetenbahn dient.
Wie die kleine Abbildung des vorwärts bewegten Kahns – physikalische Begründung des den Himmelsäther durcheilenden Planeten – ist auch sie Keplers „Astronomia Nova“ entnommen.
Spezifikationen
- Bezeichnung: "400 Jahre Keplersche Gesetze"
- Ausgabetermin: 07. Mai 2009
- Nennwertert: 10 Euro
- Material: Silber (925/1000)
- Durchmesser: ø 32,5 mm
- Gewicht; 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen Stempelglanz / 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte Stuttgart (F).
- Randschrift: ASTRONOMIA NOVA – WENDE ZUR HIMMELSMECHANIK
- Künstler: Ulrich Böhme, Stuttgart
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Auf der Bildseite der Münze ist es dem Künstler durch die Teilung der Fläche in drei Segmente gelungen, die inhaltliche Breite des Themas "Luftfahrt" darzustellen.
Der Mittelteil mit einem Flugzeug ist eindrucksvolles Zentrum der Münze. Die Frontalansicht eines modernen Flugzeugs beim Anflug auf die Landebahn zeigt die Dynamik des Fliegens.
In beiden Seitenstreifen wird in zurückhaltender, fast ornamentaler Gestaltung die Vielfalt von Luft- und Raumfahrt deutlich. Der Spannungsbogen reicht hier von den Fluggeräten Otto Lilienthals bis hin zur Internationalen Raumstation ISS.
Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", die zwölf Europa-Sterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl 2009 und das Münzzeichen "D" des Bayerischen Hauptmünzamtes, München. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift "FASZINATION FLIEGEN · TRADITION · INNOVATION ·".
Spezifikationen:
Bezeichnung: "100 Jahre Internationale Luftfahrtausstellung"
- Ausgabetermin: 04. Juni 2009
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in
Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: München (D)
- Randschrift: FASZINATION FLIEGEN * TRADITION * INNOVATION *
- Künstler: Bodo Broschat, Berlin
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Die 10-Euro-Gedenkmünze zur 600-Jahr-Feier der Universität Leizig wird nach Entwürfen von Dietrich Dorfstecher aus Berlin gestaltet.
Den Wettbewerb zur Gestaltung der geplanten deutschen 10-Euro-Gedenkmünze „600 Jahre Universität Leipzig“ gewann der Berliner Künstler Dietrich Dorfstecher, womit bereits der dritte Silber-Euro des 2009er Ausgabeprogramms feststeht.
Historisches Siegel, Leibniz und Neubau
Der siegreiche Entwurf von Dietrich Dorfstecher scheint von der Komposition her in sich zu ruhen und enthält dabei obendrein hoch informative Gestaltungselemente.
Im Zentrum der Bildseite dominiert zum einen das historische Siegel der Universität Leipzig, das den Heiligen Laurentius mit Johannes dem Täufer auf Konsolen unter gotischem Baldachin zeigt, sowie die Umschrift: SIGILLUM UNIVERSITATIS STUDII LIPSIENSIS (lateinisch für Leipzig).
Zum anderen ist – in ebenso kreisrunder Form – ein Porträt des Universalgelehrten GottfriedWilhelm Leibniz zu sehen, einem der berühmtesten Studenten und Lehrer der Universität, mit seinem Leitsatz in der Umschrift: THEORIA CUM PRAXI.
Als drittes Bildelement ist am unteren Münzrand der Neubau der Leipziger Universität am Augustusplatz abgebildet, der unter anderem an die 1968 gesprengte Universitätskirche St. Pauli erinnert.
Hier weicht das Modell von den ursprünglichen Gestaltungsvorgaben ab, die ausdrücklich besagen, das Gebäude dürfe „nicht dargestellt werden, da es z.Z. noch nicht erbaut ist“. Angesichts des gelungenen Sieger-Entwurfs entschied die Jury, die Darstellung doch zuzulassen.
Spezifikationen
- "600 Jahre Universität"
- Ausgabejahr: 2009
- Wert: 10 Euro
- Material: Sterling-Silber (925/1000)
- Durchmesser: ø 32,5 mm
- Gewicht; 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen Stempelglanz / 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte Berlin (A).
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Der erste Münzwettbewerb für einen deutschen Silber-Euro des Jahrgangs 2009 entschied über das Design der Gedenkmünze „100 Jahre Jugendherbergen“.
Sie wird nach einem Entwurf von Hans Joa Dobler aus Walda mit der Randschrift „BEGEGNUNG GEMEINSCHAFT TOLERANZ“ in Karlsruhe geprägt. Das reizvolle Motiv weist sowohl naturalistische als auch stark abstrahierte Gestaltungselemente auf.
Symbol der deutschen Wurzeln: Burg Altena
Die Basis bildet die erste Jugendherberge, Burg Altena in Westfalen, von der sich Dreiecke gemäß dem Logo des Deutschen Jugendherbergwerks (DJH) weltweit auszubreiten scheinen. Die zeitliche Dynamik wird durch senkrechte Linien angedeutet, deren Abstände sich in Bewegungsrichtung zunehmend verdichten.
Insgesamt sei es dem Künstler damit gelungen, das heutige Selbstverständnis des Jugendherbergwerks widerzuspiegeln, so die Fachjury. Auch gefiel die Wiederholung der grafischen Komposition auf der Wertseite.
Spezifikationen
- "100 Jahre Jugendherbergen"
- Ausgabejahr: 2009
- Wert: 10 Euro
- Material: Sterling-Silber (925/1000)
- Durchmesser: ø 32,5 mm
- Gewicht; 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen Stempelglanz / 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte Karlsruhe (G)
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Im Münzwettbewerb zum 100. Geburtstag von Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff siegte ein Entwurf des renommierten Berliner Kunstprofessors und Bildhauers Christian Höpfner.
Er zeigt ein markantes Kopfprofil der Journalistin und langjährigen Herausgeberin der HamburgerWochenzeitung „Die Zeit“. Sie wurde am 2. Dezember 1909 im ostpreußischen Schloss Friedrichstein geboren und absolvierte Anfang der 1930er Jahre ihr Volkswirtschaftsstudium in Frankfurt am Main und Basel.
Nach Kriegsende begann ihre Karriere bei der „Zeit“, zunächst als Leiterin des Ressorts Politik, dann ab 1968 als Chefredakteurin und schließlich ab 1972 als Herausgeberin. Außerdem beschäftigte sie sich in zahlreichen Büchern insbesondere mit der politischen Zeitgeschichte und erhielt 1971 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Marion Gräfin Dönhoff starb am 11. März 2002 auf Schloss Crottorf in Rheinland-Pfalz.
Beim prämierten Design der ihr zu Ehren am 12. November 2009 erscheinenden 10-Euro-Gedenkmünze gefiel der Fachjury die scharf geschnittene Silhouette, sowie der Verzicht auf Dekor und Symbolik, was das Wesen ihrer Person treffe.
Die geplante Randschrift „LIEBEN OHNE ZU BESITZEN“ ist ein Zitat aus Dönhoffs Buch „Kindheit in Ostpreußen“ von 1988. Darin heißt es: „Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der höchste Grad der Liebe zur Heimat dadurch dokumentiert wird, dass man sich in Hass verrennt gegen diejenigen, die sie in Besitz genommen haben, und dass man jene verleumdet, die einer Versöhnung zustimmen...
Vielleicht ist dies der höchste Grad der Liebe: zu lieben ohne zu besitzen.”
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "100. Geburtstag Marion Gräfin Dönhoff"
- Ausgabetermin: 12. November 2009
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in
Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Hamburg (J)
- Randschrift: LIEBEN OHNE ZU BESITZEN
- Künstler: Prof. Christian Höpfner, Berlin
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THEMEN DEUTSCHER GEDENKMÜNZEN 2008
- 01.02.2008: Bundesländer-Serie: "Hamburg" (2-Euro, Bimetall)
- 07.02.2008: "200. Geburtstag des Malers Carl Spitzweg" (10-Euro, Silber)
- 10.04.2008: "150. Geburtstag des Physikers Max Planck" (10-Euro, Silber)
- 10.07.2008: "125. Geburtstag des Schriftstellers Franz Kafka" (10-Euro, Silber)
- 07.07.2008: "50 Jahre Gorch Fock" (10-Euro, Silber)
- 01.10.2008: "UNESCO-Weltkulturerbe-Serie: Goslar" (100-Euro, Gold)
- 09.10.2008: Himmelsscheibe von Nebra (10-Euro, Silber)
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Dem zweihundert Jahre zuvor in München am 8. Februar 1808 geborenen Maler Franz Carl Spitzweg ist die erste deutsche 10-Euro-Gedenkmünze 2008 gewidmet.
Entworfen wurde der siegreichen Entwurf vom Künstler Hannes Dauer aus Schönbrunn-Steinsdorf. Als Motiv hat er einen Ausschnitt aus Spitzwegs bekanntestem Gemälde gewählt: „Der arme Poet“.
Der Fokus richtet sich dabei auf die zentrale skurrile Szene, die den Dichter unter einem Regenschirm und von Büchern umgeben auf seinem Bett zeigt, während er epische Verse skandiert.
Die Verdichtung auf die Figur des Poeten wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass sie fein und plastisch herausgearbeitet ist, wohingegen die Umgebung eher skizzenhaft erscheint. Formal überzeugte außerdem die nach links öffnende dreieckige Freifläche, die ebenso die Wertseite auszeichnet.
Als Randschrift der 10-Euro-Gedenkmünze wurde der Ausspruch „Ach, die Vergangenheit ist schön“ festgelegt, der aus einem Brief Carl Spitzwegs aus den 1840er Jahren stammt.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "200. Geburtstag Carl Spitzweg"
- Ausgabetermin: 07. Februar 2008
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München (D)
- Randschrift: "ACH, DIE VERGANGENHEIT IST SCHÖN"
- Künstler: Hannes Bauer, Schönbrunn-Steinsdorf
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Max Planck: Porträt und Wärmestrahlen-Kurven
Geprägt wird ein Entwurf von Michael Otto aus Rodenbach, der bei dem vorangegangenen Münzwettbewerb den ersten Preis erhielt. Er zeigt eine Kombination aus angeschnittenem Porträt und wissenschaftlicher Grafik, die das Spektrum der Wärmestrahlung repräsentiert, einer von Plancks Forschungsschwerpunkten.
Die unkonventionelle Stellung des Kopfprofils „ist künstlerisch überzeugend und trifft die Persönlichkeit Plancks, indem es seine Nachdenklichkeit zum Ausdruck bringt“, lautet das Urteil der Fachjury.
Außerdem würde die Kombination aus Porträt und Grafik den Moment der Erkenntnis zum Ausdruck bringen und so den Akt wissenschaftlicher Kreativität unmittelbar anschaulich machen. Auch sei die Gestaltung der Adlerseite schnörkellos und ansprechend.
Als Randschrift für die zu prägende Gedenkmünze wurde ein wegweisender Ausspruch Plancks gewählt: DEM ANWENDEN MUSS DAS ERKENNEN VORAUSGEHEN.
Übrigens: Max Planck wurde bereits zweimal zuvor auf deutschen Gedenkmünzen gewürdigt. So kam er erstmals 1957 zu seinem 100. Geburtstag auf dem 2-DM-Stück zu Münzehren, das mit seinem Porträt bis 1971 geprägt wurde. Später widmete ihm die DDR 1983 eine 5-Mark-Gedenkmünze zu seinem 125. Geburtstag.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "150. Geburtstag Max Planck"
- Ausgabetermin: 01. April 2008
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart (F)
- Randschrift: "DEM ANWENDEN MUSS DAS ERKENNEN VORAUSGEHEN"
- Künstler: Michael Otto, Rodenbach
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Das siegreiche Design für die Franz-Kafka-Münze stammt vom Hamburger Bildhauer Frantisek Chochola.
Es ist senkrecht in zwei ungleicheHälften geteilt, wobei die größere rechte ein Porträt Kafkas zeigt, das in Text eingeflochten zu sein scheint. Plastisch besonders reizvoll ist, dass das Gesicht links aus dem Text hervortritt, während es rechts darin eintaucht.
Für das Preisgericht thematisiert diese Doppeldeutigkeit in gelungener Form das gerade auch für Kafka wichtige gespannte Verhältnis des Autors zu seinem Text. Gelobt wurde ebenso der dem Betrachter ausweichende Blick des Porträtierten, dessen Gesichtszüge nicht erstarrt wirken, „sondern zwischen Ausdrucksmöglichkeiten wie Versonnenheit und Aufmerksamkeit spielen“, lautet das Fachurteil.
Die kleinere linke Hälfte der Bildseite zeigt den Veitsdom als Verweis auf Prag als Schauplatz in Kafkas Werken, sowie als Andeutung des historisch-kulturellen Hintergrunds seiner Lebensgeschichte. Auch die Adlerseite des Entwurfs gefiel, auf der Chochola die senkrechte Aufteilung wieder aufnimmt.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "125. Geburtstag Franz Kafka"
- Ausgabetermin: 10. Juli 2008
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Staatliche Münzen Baden Württemberg, Karlsruhe (G)
- Randschrift: "EIN KÄFIG GING EINEN VOGEL SUCHEN"
- Künstler: Frantisek Chochola, Hamburg
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Erstmals kommt damit ein Segelschiff in Deutschland namentlich zu Münzehren.
Kein anderes als das aktive Segelschulschiff der Bundesmarine „Gorch Fock“ erhält die Ehre zur Feier seines 50. Geburtstages im Jahr 2008 das erste namentliche Schiffsmotiv eines deutschen Silber-Euros zu sein.
Zwar war bereits 2006 eine Hansekogge auf einer 10-Euro-Gedenkmünze von Deutschland abgebildet, doch ist diese darauf nicht genannt und steht vielmehr symbolisch für das eigentlich zu würdigende Ausgabethema, nämlich die 650-Jahr-Feier der Städtehanse.
2008 erstrahlte erstmalig ein – in diesem Fall goldenes – Schiffsjubiläum in deutschem Münzenglanz! Die in Silber zu prägende „Gorch Fock“ wurde fünfzig Jahre zuvor am 17. Dezember 1958 als erstes Segelschulschiff der frisch gegründeten Bundesmarine in Dienst gestellt.
Auf dem fast 90 Meter langen Schiff mit seinen bis zu 45 Meter hohen Masten werden seitdem vor allem Offiziersanwärter des seemännischen Dienstes ausgebildet.
„Seefahrt ist Not“
Seinen Namen erhielt das Schiff von dem niederdeutschen Dichter Johann Kinau, der seine Seefahrtgeschichten unter dem Pseudonym „Gorch Fock“ veröffentlichte. Kinau nahm auf dem Kreuzer „SMSWiesbaden“ im Jahr 1916 an der Skagerrakschlacht (größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs) teil, bei der das Schiff sank.
Seine Leiche wurde an einer kleinen schwedischen Insel angespült und beerdigt. Kinaus Grabstein trägt den Spruch „Seefahrt ist Not“, der zugleich Titel seines berühmtesten Romans ist und nun auch die Randschrift der 10-Euro-Gedenkmünze 2008 zieren soll.
Den ersten Preis beim Wettbewerb zur Gestaltung des Silber-Euros erhielt der renommierte Hamburger Münzdesigner und Bildhauer Frantisek Chochola. Im Vergleich zu den anderen eingereichten Arbeiten sticht sein Entwurf insbesondere durch die gleichwertige Kombination einer Darstellung des zu würdigenden Segelschiffes mit dessen technischen Daten hervor, wobei diese zum Gefallen der Fachjury auf der unteren Münzhälfte ein originelles Spiegelbild des Schiffes ergeben.
Spezifikationen:
- Bezeichung: "50 Jahre Gorch Fock"
- Ausgabetermin: 07. August 2008
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in
Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Hamburgische Münze (J)
- Randschrift: "SEEFAHRT IST NOT"
- Künstler: Frantisek Chochola, Hamburg
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Auf der Bildseite wird die Himmelsscheibe von Nebra sowohl realistisch als auch stilisiert dargestellt.
Der astronomische Inhalt der Himmelsscheibe ist künstlerisch überzeugend umgesetzt: Das wichtige Bildelement der Plejaden wird in seiner korrekten astronomischen Stellung in Form von Sternen aufgenommen, über die eine Korrespondenz zu den Europasternen der Wertseite hergestellt wird.
Die Wertseite zeigt einen ausdrucksstarken und kraftvollen Adler, den Schriftzug "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", die zwölf Europa-Sterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl 2008 und das Münzzeichen "A" der Staatlichen Münze Berlin.
Spezifikationen:
- Bezeichnung: "Himmelsscheibe von Nebra"
- Ausgabetermin: 09. Oktober 2008
- Nennwert: 10 Euro
- Material: Silber 925/1000
- Durchmesser: 32,5 mm
- Gewicht: 18 g
- Auflage: 1,5 Millionen in Stempelglanz und 260.000 in Spiegelglanz (Polierte Platte)
- Prägestätte: Staatliche Münze Berlin (A)
- Randschrift: "DER GESCHMIEDETE HIMMEL IM HERZEN EUROPAS"
- Künstler: Bodo Broschat, Berlin
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Auch 2007 wurden nur fünf Silber-Euros ausgeben.
Dazu kommt die vierte 100-Euro-Goldmünze der UNESCO-Serie sowie die zweite Ausgabe der neuen 2-Euro-Gedenkmünzenserie.
Wie von den Münzsammlern gewünscht, zeigen die 2-Euro-Gedenkmünzen Sehenswürdigkeiten der Bundesländer. Nach der Startausgabe mit dem Lübecker Holstentor als Symbol für Schleswig-Holstein war 2007, gemäß der Abfolge des Vorsitzes im deutschen Bundesrat, Mecklenburg-Vorpommern an die Reihe.
18. Januar 2007: "50 Jahre Bundesland Saarland"
Beide Münzseiten stehen in einem gut lesbaren, klaren und harmonischen Verhältnis zueinander. Die Bildseite zeigt eine einprägsam geformte, historisch bedeutsame Architekturkulisse aus dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte und der Universitätsbibliothek.
Die den Architekturen vorgestellten vier gleich großen symbolisch gestalteten Köpfe verkörpern Bergbau, Industrie, neue Technologien und Kultur des Landes.
Ebenso wie die Bildseite streng horizontal geordnet und expressiv gestaltet ist, bilden auf der Wertseite Adler, die zwölf europäischen Sterne sowie das 10-Euro-Nominal ein gut strukturiertes Bild.
Spezifikationen:
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden Württemberg, Karlsruhe / Prägezeichen: G / Randschrift: DEUTSCHLAND * FRANKREICH * EUROPA / Künstler: Erika Binz-Blanke, Baden-Baden
01. März 2007: "50 Jahre Römische Verträge"
Die Bildseite zeigt die Umrisse der sechs Gründerstaaten der Europäischen Gemeinschaften als Kern des europäischen Einigungswerkes, der auf das übrige - stilisiert dargestellte - Europa ausstrahlt und damit die Offenheit des Integrationsprozesses und die Bedeutung des geeinten Europas in der Welt symbolisiert.
Die Wertseite greift bei der Darstellung der Adlerflügel die radiale Anordnung der Sterne auf und stellt somit die Korrespondenz mit der Bildseite her.
Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug "BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND", die zwölf Europa-Sterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl 2007 und das Münzzeichen "F" der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Prägestätte Stuttgart.
Spezifikationen:
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart / Prägezeichen: F / Randschrift: EUROPÄISCHE UNION o IN VIELFALT GEEINT / Künstler: Carsten Mahn, Berlin
14. Juni 2007: "175. Geburtstag Wilhelm Busch"
Die Bildseite stellt überzeugend den "Bildgeschichtenerzähler" Wilhelm Busch in den Mittelpunkt des Motivs (u. a. Signatur); das sich in origineller Weise von konventionellen Darstellungen abhebt.
Der Bildrahmen verbindet sein Portrait mit dem Grundformat seiner in Holz gestochenen Bildergeschichten, von denen der Künstler zwei seiner bekanntesten exemplarisch aufgreift (Max und Moritz, Fromme Helene).
Über die Darstellung des Hoheitszeichens Adler im Bildrahmen der Wertseite wird in eindrucksvoller Weise eine Korrespondenz zur Bildseite hergestellt, wobei die würdevolle Darstellung des Hoheitszeichens durch kleine Details unterstrichen wird.
Spezifikationen:
Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München / Prägezeichen: D / Randschrift: WER RUDERT, SIEHT DEN GRUND NICHT / Künstler: Othmar Kukula, Neuhausen
09. August 2007: "50 Jahre Deutsche Bundesbank"
Die Bildseite zeigt auf der linken Seite einer Waage Objekte, die den monetären Teil der Wirtschaft symbolisieren (Geld, Währungsreserven) und auf der rechten Seite die reale Wirtschaft (Produktionsunternehmen, Banken).
Über 50 Jahre hat die Bundesbank zum Ausgleich beider Teile und damit zum Wirtschaftswachstum beigetragen; dies hat die Künstlerin im Hintergrund mit dem fünf Jahrzehnte umfassenden Diagramm verdeutlicht.
Auf der Wertseite wurde das Diagrammelement wieder aufgenommen, wodurch eine gute Korrespondenz zur Bildseite hergestellt wird.
Spezifikationen:
Prägestätte: Hamburgische Münze / Prägezeichen: J / Randschrift: PREISSTABILITÄT GEWÄHRLEISTEN / Künstler: Susanne Kraißer, Bremen
08. November 2007: "800. Geburtstag Elisabeth von Thüringen"
Auf der Bildseite wird in überzeugender Weise das Wirken der Heiligen Elisabeth von Thüringen durch vier Motive dargestellt: Speisung der Armen im unteren Teil und ihre Lebensmittelpunkte im oberen Teil. Diese Motive befinden sich in den Winkeln eines Vierpasses, während die Heilige in den Mittelpunkt gerückt ist.
Die an gotische Skulpturen erinnernde Figur Elisabeths bringt ihre Aufopferung für die Bedürftigen und Kranken deutlich zum Ausdruck. Der sehr gut ausgearbeitete, gotisch anmutende Adler ist der Zeit angemessen.
Spezifikationen:
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin / Prägezeichen: A / Randschrift: WIR SOLLEN DIE MENSCHEN FROH MACHEN /
Künstler: Barbara G. Ruppel, Krailingen
Krönung in Gold
Den glanzvollen Abschluss des 2007er Jahrgangs bildete der Gold-Euro "Lübeck" der Serie "UNESCO Weltkulturerbestädten". |
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Auch wenn die jährliche Anzahl deutscher Gedenkmünzen im internationalen Vergleich recht maßvoll erscheint, will das Bundesfinanzministerium den Sammler in Zukunft finanziell noch etwas weniger belasten.
Die Bundesregierung hat deshalb beschlossen, ab dem Jahrgang 2006 das Edelmetall-Gedenkmünzenprogramm um jährlich eine Ausgabe zu reduzieren, so dass 2006 insgesamt fünf Silber- und eine Goldmünze erscheinen werden.
- 02. Januar 2006: "250. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozart"
Die Bildseite zeigt ein Portrait Mozarts, welches klar dargestellt und eindeutig erkennbar ist. Das Portrait überzeugt durch seine große Dynamik im Ausdruck, die sich ebenfalls in Gestalt des Adlers auf der Wertseite wiederfindet.
Die Einbindung in das Schriftbild und die Ausgestaltung der Wertseite stellen eine zeitgemäße und originelle graphische Lösung dar.
Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München / Prägezeichen: D / Randschrift: MOZART - DIE WELT HAT EINEN SINN / Künstler: Jordi Regel
- 09. Februar 2006: FIFA Fußball-WM Deutschland 2006 - 4. Ausgabe 2006"
Auf der Bildseite der Münze wird das Brandenburger Tor auf einem Fußball vor der Weltkugel dargestellt. So wird die verbindende Bedeutung des Sports zwischen Deutschland und der Welt symbolisiert.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J - Jede Münze zeigt auf dem Rand alle fünf Prägezeichen / Randschrift: DIE WELT ZU GAST BEI FREUNDEN und die Münzzeichen A D F G J / Künstler: Bildseite: Lucia Maria Hardegen, Bonn; Wertseite: Erich Ott, München
- 02. März 2006: "225. Geburtstag Karl Friedrich Schinkel"
Die Bildseite setzt sich aus zwei Elementen zusammen: Ein knieender Jüngling als Rückenakt, der über einer Quadermauer ein Senkblei anlegt; darunter im Abschnitt die Anlassinschrift in Antiqua mit den Worten: KARL FRIEDRICH SCHINKEL 1781 - 1841.
Das figurale Motiv der Bildseite stammt aus Schinkels Reliefplatten der Berliner Bauakademie. Es verbildlicht Schinkels Programm der Erziehung zur Baukunst. Die Wertseite korrespondiert in ihrer Aufteilung sehr gut mit der Vorderseite. Sie zeigt einen klassischen Münzadler in reicher, aber sehr feiner Gestaltung und eine klare Anordnung der Umschrift und der Zahlen.
Insgesamt ist dies ein sehr gelungener Entwurf, der inhaltlich und in seiner präzisen Gestaltung viel vom künstlerischen Gedankengut Schinkels vermittelt. Er regt den Betrachter zur selbständigen Auseinandersetzung mit dem Werk Schinkels an. Die künstlerische und technische Ausführung ist hervorragend.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart / Prägezeichen: F / Randschrift: DER MENSCH BILDE SICH IN ALLEM SCHÖN / Künstler: Axel Bertram
- 24. August 2006: "800 Jahre Dresden"
Der Künstler hat das Thema "800 Jahre Dresden" sehr gut getroffen. In der realistischen Ausarbeitung des Motivs werden die das Stadtbild prägenden historischen Gebäude in besonders gelungener Weise in Verbindung mit dem Fluss dargestellt.
Gleichzeitig ist es dem Künstler in hervorragender Weise gelungen, mit der Spiegelung im Fluss Wiederaufbau und Zerstörung der Stadt, die Teil des Mythos von Dresden sind, greifbar in das Münzrund einzubeziehen. Der Adler auf der Wertseite ist künstlerisch gelungen und harmoniert mit der Bildseite.
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin / Prägezeichen: A / Randschrift: 1206 1485 1547 1697 1832 1945 1989 2006 /
Künstler: Heinz Hoyer
- 07. September 2006: "650 Jahre Städtehanse"
Der Entwurf überzeugt durch seine klare und leicht fassbare Umsetzung des Themas. Durch zusätzliche gestalterische Elemente wie Mensch, Architektur, Wasser, erfährt das Motiv der Kogge eine Erweiterung, die der Dynamik und Vitalität der Hanse entspricht und die heutige Entwicklung Europas aus der Vergangenheit spiegelt.
Die Adlerseite harmoniert in Komposition und Gestaltung in idealer Weise mit der Bildseite.
Prägestätte: Hamburgische Münze / Prägezeichen: J / Randschrift: WANDEL DURCH HANDEL - VON DER HANSE NACH EUROPA / Künstler: Erich Ott
- 02. Oktober 2006: "UNESCO-Weltkulturerbestadt Weimar"
Der Münzentwurf greift auf der Bildseite das Thema "Unesco Welterbe - Klassisches Weimar" durch die Auswahl verschiedener charakteristischer Architekturelemente auf. Dabei wird das bürgerliche dem fürstlichen Weimar, das intellektuelle dem residenziellen gegenübergestellt.
Auf originelle und überzeugende Weise gelingt es dem Künstler, den Betrachter auch durch die starke perspektivische Tiefe in den Gesamtzusammenhang des klassischen Weimar hineinzuziehen. Besonders gelungen ist der bildlich gestaltete Zusammenhang zwischen der Stadt und der Landschafts- und Gartenkultur der Umgebung.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J / Gewicht: 15,55 g (1/2 Unze) / Material: 999,9 Au / Münzdurchmesser: 28,0 mm / Münzdicke: 1,65 mm / Mürand: geriffelt /Künstler: Dietrich Dorfstecher
Hinzu kommt ab 2006 eine weitere Gedenkmünze, die für den Sammler freilich finanziell keine Herausforderung darstellt: Es ist die von vielen lang ersehnte erste deutsche 2-Euro-Gedenkmünze.
Sie markiert den Start einer neuen Serie, die den 16 Bundesländern gewidmet ist. Die Erstausgabe wird das Lübecker Holstentor zeigen als Symbol für das Land Schleswig-Holstein, das 2006 den Vorsitz im Deutschen Bundesrat einnimmt. |
Die erste deutsche 2-Euro-Gedenkmünze mit dem Motiv "Holstentor" in bankfrischer Sammler-Qualität und in der höchsten Prägequalität "Polierte Platte" (PP)!
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49,50 EUR
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Insgesamt werden im Jahre 2005, wie im Vorjahr, sechs Silber-Gedenkmünzen zu 10 Euro und eine Goldmünze zu 100 Euro ausgegeben.
- 10. Februar 2005: "FIFA Fußball-WM Deutschland 2006 - 3. Ausgabe 2005"
Die Bildseite ist eine dynamische, kraftvolle Darstellung des Fußballspiels aus einer interessanten Perspektive des Spielfeldes: der Ball ist im Netz. Dieses Netz kann als Gradnetz des Erdballs verstanden werden.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J - Jede Münze zeigt auf dem Rand alle fünf Prägezeichen / Randschrift: DIE WELT ZU GAST BEI FREUNDEN und die Münzzeichen A D F G J / Künstler: Bildseite: Lucia Maria Hardegen, Bonn ; Wertseite: Erich Ott, München
- 07. April 2005: Nationalpark Bayerischer Wald
Die Bildseite zeigt eine Baumscheibe, in welche die Flächenumrisse des Nationalparks mit seinen wesentlichen Landschaftselementen integriert sind. Gleichzeitig greift sie den zentralen Inhalt des Nationalparks "Werden und Vergehen in einer zeitlich grenzenlosen Waldwildnis" in allen wesentlichen Details auf.
Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München / Prägezeichen: D / Randschrift: GRENZENLOSE WALDWILDNIS / Künstler: Bodo Broschat, Berlin
- 12. Mai 2005: 200. Todestag Friedrich von Schiller
Die Bildseite stellt eine Porträtdarstellung Schillers in den Mittelpunkt, umrahmt von Titeln ausgewählter dramatischer, lyrischer, epischer und philosophischer Werke. Die Darstellung des Kopfes des Dichters zeichnet sich durch eine hohe Authentizität aus.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden Württemberg, Karlsruhe / Prägezeichen: G / Randschrift: ERNST IST DAS LEBEN · HEITER IST DIE KUNST / Künstler: Carsten Theumer, Höhnstedt
- 07. Juli 2005: Albert Einstein - 100 Jahre Relativität * Atome * Quanten
Die Bildseite zeigt die gestalterische Umsetzung einer zentralen physikalischen Idee und Formel Einsteins, die ihren Ausgangspunkt im Jahr 1905, dem "annus mirabilis" Einsteins, hat. Einsteins zentraler Gedanke sowie seine Konsequenzen werden prägnant dargestellt. Die berühmte Formel E = mc2 erscheint als Inschrift einer die Masse repräsentierenden Kugel, deren Wirkung die Krümmung von Raum und Zeit ist.
In der Assoziation von Himmelskörper und Weltraum werden zugleich die kosmischen Dimensionen von Einsteins Theorien sichtbar. So kommt in einem einfachen Bild zum Ausdruck, wie sich durch Einsteins wissenschaftliche Leistung das statische Weltbild der klassischen Physik zum Verständnis eines dynamischen Universums wandelte.
Prägestätte: Hamburgische Münze / Prägezeichen: J / Randschrift: NICHT AUFHÖREN ZU FRAGEN / Künstler: Heinz Hoyer, Berlin
- 08. September 2005: 1200 Jahre Magdeburg
Die Bildseite zeigt den Magdeburger Dom, umrahmt von Symbolen für die bestimmenden Traditionen, Brüche und Neuanfänge der Geschichte Magdeburgs.
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin / Prägezeichen: A / Randschrift: MAGADOBURG 805 - MAGDEBURG 2005 / Künstler: Heinz Hoyer, Berlin
- 03. November 2005: 100. Jahrestag Friedensnobelpreis für Bertha von Suttner
Die Bildseite zeigt die junge Bertha von Suttner vor dem Hintergrund eines stilisierten Buches. Zitiert wird der Titel ihres wichtigsten Werkes "Die Waffen nieder!", das für ihr weiteres friedenspolitisches Wirken bahnbrechend geworden ist.
Ein aktuelles Thema, das mit der Darstellung der Opfer des Krieges im unteren Segment beeindruckend unterstrichen wird.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart / Prägezeichen: F / Randschrift: EIPHNH PAX FRIEDEN EIPHNH PAX FRIEDEN / Künstler: Bodo Broschat, Berlin
- 04. Oktober 2005: FIFA Fußball-WM Deutschland 2006
Im Jahr 2005 wird die 100-Euro-Goldmünze "FIFA Fußball-WM Deutschland 2006" erscheinen. Die 100-Euro-Goldmünze "UNESCO-Weltkulturerbestadt Weimar" erscheint im Folgejahr.Auf der Bildseite wird in klarer grafischer Sprache das komplexe Fußballgeschehen dargestellt. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Ball und Spielfeld in einem vollbesetzten Stadion.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J / Gewicht: 15,55 g (1/2 Unze) / Material: 999,9 Au / Münzdurchmesser: 28,0 mm / Münzdicke: 1,65 mm / Mürand: geriffelt / Künstler: Bildseite: Heinz Hoyer, Berlin; Wertseite: Erich Ott, München
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Insgesamt wurden im Jahre 2004, wie im Vorjahr, sechs Silber-Gedenkmünzen zu 10 Euro und eine Goldmünze zu 100 Euro ausgegeben.
- 05. Februar 2004: "FIFA-Fußball-WM Deutschland 2006 - 2. Ausgabe"
Die Bildseite der Fußball-Gedenkmünze des Jahres 2004 zeigt symbolisch das Weltumspannende dieser Sportart, indem ein Fußball dargestellt wird, der wie ein Satellit die Erde umkreist.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J - Jede Münze zeigt auf dem Rand alle fünf Prägezeichen / Randschrift: Die Welt zu Gast bei Freunden und die Münzzeichen A D F G J / Künstler: Bildseite: Lucia Maria Hardegen, Bonn; Wertseite: Erich Ott, München
- 07. April 2004: "Bauhaus Dessau"
Die Bildseite kombiniert Architekturelemente des Bauhausgebäudes in Dessau (Curtainwall-Fassade, Gebäudeecke) mit den Elementen Kreis, Quadrat und Dreieck, die als Hinweis auf Bauhausidee und Bauhauslehre zu verstehen sind.
Die vertikale Anordnung der bekannten Bauhauslettern rundet den Gesamteindruck in gelungener Weise ab.
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin / Prägezeichen: A / Randschrift: KUNST · TECHNIK · LEHRE / Künstler: Heinz Hoyer, Berlin
- 06. Mai 2004: "Erweiterung der Europäischen Union"
Die Bildseite setzt den Gedanken Europas als dynamischen, politisch gewollten Prozess überzeugend um. Beginnend mit dem Schuman-Plan 1950 stellt sie die Etappen der Erweiterung der Gemeinschaft anhand von Jahreszahlen mit entsprechend zugeordneten Beitrittsländern dar.
Die Bezeichnung der alten und neuen Mitgliedsstaaten in ihrer Landessprache ist Ausdruck der nationalen und kulturellen Vielfalt Europas, die grafisch zusammengefasst wird. So entsteht der Eindruck von Vielfalt in Einheit. Die formale Darstellung weist auf ein Forum hin und erinnert so an die demokratische Tradition.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden Württemberg, Karlsruhe / Prägezeichen: G / Randschrift: FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN / Künstler: Aase Thorsen, Molsberg
- 03. Juni 2004: "Nationalparke Wattenmeer"
Die Bildseite zeigt die nordwestdeutsche Küstenlinie in Kombination mit einem Vogelzug. Der Übergang von Land zu Meer ist visuell gut dargestellt, die Dynamik der Nationalparke wird durch die ziehenden Gänse symbolisiert.
Die geographische Gestaltung des Wattenmeers mit den Nationalparkgrenzen zeichnet sich durch eine große Klarheit aus.
Prägestätte: Hamburgische Münze / Prägezeichen: J / Randschrift: MEERESGRUND TRIFFT HORIZONT / Künstler: Dietrich Dorfstecher, Berlin
- 09. September 2004: "200. Geburtstag des Dichters Eduard Mörike"
Der Entwurf stellt Eduard Mörike in seiner späteren Lebenszeit dar; das fein psychologisierende Dreiviertelportrait ist der Gewohnheit der Zeit entsprechend in einen ovalen Rahmen gesetzt.
Der Bildrahmen steht dadurch im Rahmen der Münze, ein Bild im Bild, Zeichen für die Distanz des gelebten Dichterlebens vom Werk, das seinerseits aus der betrachtenden Distanz lebt.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart / Prägezeichen: F / Randschrift: OHNE DAS SCHÖNE · WAS SOLL DER GEWINN / Künstler: Erich Ott, München
- 04. November 2004: "Columbus - Europas Labor für die internationale Raumstation ISS"
Die Bildseite zeigt im Vordergrund das europäische Columbus-Modul, sichtbar angekoppelt an die internationale Raumstation. Den Hintergrund bildet die Weltkugel mit dem Kontinent Europa, den europäischen Beitrag zur Raumstation unterstreichend.
Beeindruckend ist der Blick aus der Weltraumperspektive, der das Dramatische dieser modernen Entdeckungsreise zum Ausdruck bringt.
Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München / Prägezeichen: D / Randschrift: RAUMFAHRT VERBINDET DIE WELT / Künstler: Frantisek Chochola, Hamburg
- 01. Oktober 2004: "UNESCO-Weltkulturerbe in Deutschland - Stadt Bamberg"
In den Jahren 2003-2004 und 2006-2008 erscheint jährlich eine 100-Euro-Goldmünze zur Ehrung deutscher UNESCO-Weltkulturerbestätten. (2005 wird die 100-Euro-Goldmünze "FIFA Fußball-WM Deutschland 2006" erscheinen.)
Im Jahre 2004 wurde die Stadt Bamberg gewürdigt, deren Altstadt im Dezember 1993 als 12. Denkmal in Deutschland in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Die Bildseite greift das Thema "Weltkulturerbestadt Bamberg" durch Darstellung der Bergstadt mit den Dominanten des Domes und des Michaelsberges künstlerisch überzeugend auf.
Zusammen mit dem alten Rathaus als Verbindung zur Inselstadt im Vordergrund wird die bekannte, unverwechselbare Stadtansicht in gelungener Weise in das Münzrund eingefügt, wobei auch Tiefe und Räumlichkeit erreicht werden.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J / Gewicht: 15,55 g (1/2 Unze) / Material: 999,9 Au / Münzdurchmesser: 28,0 mm / Münzdicke: 1,65 mm / Mürand: geriffelt / Künstler: Prof. Ulrich Böhme, Stuttgart
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Die Münze des Jahres 2004!
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590,00 EUR
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Insgesamt wurden im Jahre 2003, sechs Silber-Gedenkmünzen zu 10 Euro und eine Goldmünze zu 100 Euro ausgegeben.
- 10. April 2003: "100 Jahre Deutsches Museum München"
Die Bildseite kombiniert architektonische und inhaltliche Elemente des Museums mit dem Profil Oskar von Millers. Durch das in die Zukunft gewandte, spielerische und zur näheren Betrachtung einladende Zusammenwirken von Mensch und Technik entspricht sie der Idee dieses Gründers, die nach wie vor die Leitlinie des Museums darstellt.
Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München / Prägezeichen: D / Randschrift: SAMMELN · AUSSTELLEN · FORSCHEN · BILDEN /Künstler: Victor Huster, Baden - Baden
- 08. Mai 2003: "200. Geburtstag des Chemikers Justus von Liebig"
Unter Verwendung eines einprägsamen Liebig Porträts werden seine wichtigsten Leistungen wiedergegeben: Die Ähren stehen für Liebig als Begründer der Agrikulturchemie, das Laboratoriumsgebäude symbolisiert das von ihm eingeführte Lernen durch Forschung und der Ausschnitt aus dem Periodensystem der Elemente würdigt seinen revolutionären Beitrag zur Analytik organischer Stoffe.
Prägestätte: Hamburgische Münze / Prägezeichen: J / Randschrift: FORSCHEN · LEHREN · ANWENDEN / Künstler: Bodo Broschat, Berlin
- 05. Juni 2003: "FIFA-Fußball-WM Deutschland 2006 - 1. Ausgabe"
Eine originelle und übersichtliche Präsentation der zwölf Spielorte in Deutschland auf einem Fußball.
Prägestätte: Berlin, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München / Prägezeichen: A, D, F, G, J - Jede Münze zeigt auf dem Rand alle fünf Prägezeichen / Randschrift: DIE WELT ZU GAST BEI FREUNDEN und die Münzzeichen A D F G J / Künstler: Bildseite: Lucia Maria Hardegen aus Bonn, Wertseite: Erich Ott, München
- 12. Juni 2003: "50 Jahre Volksaufstand 17. Juni 1953"
An die gewaltsame Niederschlagung des Volksaufstands am 17. Juni 1953 erinnern auf der Bildseite stilisierte Panzerketten; die Begriffe "Streik", "Nieder mit den Normen", "Rücktritt der Regierung", "Freie geheime Wahlen", "Demokratie", "Freiheit" erinnern an Ablauf und Steigerung der Ereignisse.
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin / Prägezeichen: A / Randschrift: ERINNERUNG AN DEN VOLKSAUFSTAND IN DER DDR / Künstler: Hans Joa Dobler, Ehekirchen
- 10. Juli 2003: "Industrielandschaft Ruhrgebiet"
Auf der Bildseite werden Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets in ihrer Vielfalt symbolisch dargestellt. Der Entwurf würdigt die montan-industrielle Prägung des Reviers, deutet aber gleichzeitig die moderne Entwicklung zur Hochschul- und Wissenschaftslandschaft sowie zur Dienstleistungsregion an.
In dem anspruchsvollen Entwurf kommen Vielschichtigkeit, Spannungen und Konflikte der von großen strukturellen Veränderungen betroffenen Region zum Ausdruck.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart / Prägezeichen: F / Randschrift: RUHRPOTT KULTURLANDSCHAFT / Künstler: Hans Joa Dobler, Ehekirchen
- 13. November 2003: "200. Geburtstag des Baumeisters Gottfried von Semper"
Die Bildseite kombiniert ein markantes Porträt des Baumeisters und Theoretikers Gottfried Semper mit der Darstellung eines Teilgrundrisses des zweiten Dresdner Hoftheaters (der heutigen Semperoper), eines seiner bedeutendsten Werke.
Der Entwurf zeichnet sich durch seine kompositorische Ausgewogenheit aus und würdigt damit Leben und Werk des großen Baumeisters auf überzeugende Weise.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Karlsruhe / Prägezeichen: G / Randschrift: ARCHITEKT · FORSCHER · KOSMOPOLIT · DEMOKRAT / Künstler: Michael Otto, Rodenbach
- 01. November 2003: 100-Euro-Goldmünze 2003
"UNESCO-Weltkulturerbestadt Quedlinburg"
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin, Bayerische Hauptmünzamt München, Staatliche Münze Stuttgart, Staatliche Münze Karlsruhe, Hamburgische Münze / Prägezeichen: A, D, F, G, J / Gewicht: 15,55 g (1/2 Unze) / Material: 999,9 Au / Durchmesser: 28,0 mm / Münzdicke: 1,65 mm / Münzrand: geriffelt / Künstler: Agatha Kill, Köln
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Am 23. Januar 2002 präsentierte Bundesfinanzminister Hans Eichel in Berlin persönlich die erste Euro-Silber-Gedenkmünze Deutschlands zum Thema "Übergang zur Währungsunion - Einführung des Euro". Wörtlich sagte der Minister: "Deutschland wird den Numismatikern auch in Euro weiterhin ein gutes Angebot zum Sammeln machen."
- 23. Januar 2002: "Einführung des Euro - Übergang zur Währungsunion"
Im Zentrum der Bildseite steht das Euro-Logo, das von Sternen umgeben und in einen Kreis gestellt ist. Die Übernahme von Motiven der Euro-Banknoten in Form von Brücken und weiteren Architekturelementen ist bemerkenswert.
Dieses bildliche Zitat ergibt ein bewegtes Spiel von Formen und Strukturen. Zugleich macht es sich die Symbolik der Banknoten zu eigen, auf denen Fenster und Brücken für Offenheit und Verbindung in Europa stehen.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Stuttgart / Prägezeichen: F / Randschrift: IM ZEICHEN DER EINIGUNG EUROPAS / Künstler: Erich Ott, München
- 14. Februar 2002: "100 Jahre U-Bahn in Deutschland"
Das U-Bahn-Signet an exponierter Stelle verbindet historische und moderne Elemente - die Oberbaumbrücke, über die einst die erste deutsche U-Bahn führte, mit einem heutigen Waggon.
Prägestätte: Bayerisches Hauptmünzamt, München / Prägezeichen: D / Randschrift: HISTORISCH UND ZUKUNFTSWEISEND / Künstler: Bodo Broschat, Berlin
- 02. Mai 2002: "Kunstausstellung documenta Kassel"
Das kleine "d" ist das Logo der ersten Documenta von 1955, das auch später immer wieder zitiert wurde. Die Linien symbolisieren den steten Fluss von Kunst und Kultur.
Prägestätte: Hamburgische Münze / Prägezeichen: J / Randschrift: Das Wort "Kunst" in verschiedenen Sprachen
Künstler: Frantisek Chocola, Hamburg
- 08. August 2002: "Museumsinsel Berlin"
Die Ausstrahlung dieses einzigartigen Architekturensembles wird durch die Blickrichtung sichtbar. Die Namen der Museen ergänzen die Darstellung des Weltkulturerbes "Museumsinsel Berlin".
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin / Prägezeichen: A / Randschrift: FREISTÄTTE FÜR KUNST UND WISSENSCHAFT /
Künstler: Frantisek Chocola, Hamburg
- 07. November 2002: "50 Jahre Deutsches Fernsehen"
Der Bildschirm, das Symbol für Fernsehen schlechthin, steht hier für die Offenheit und Vielfalt des Mediums und ist mit hohem Wiedererkennungswert dargestellt.
Prägestätte: Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Karlsruhe / Prägezeichen: G / Randschrift: INFORMATION BILDUNG UNTERHALTUNG / Künstler: Jordi Regel, Berlin
- 09. Mai 2002: 100-Euro-Goldmünze 2002
"Übergang zur Währungsunion - Einführung des Euro"
Prägestätte: Staatliche Münze Berlin, Bayerische Hauptmünzamt München, Staatliche Münze Stuttgart, Staatliche Münze Karlsruhe, Hamburgische Münze / Prägezeichen: A, D, F, G; J / Gewicht: 15,55 g (1/2 Unze) /
Material: 999,9 Au / Durchmesser: 28,0 mm / Münzdicke: 1,65 mm / Münzrand: geriffelt / Künstler: A.Z. Jezovsek, Neuberg
- 09. September 2002: 200-Euro-Goldmünze 2002
"Übergang zur Währungsunion - Einführung des Euro"
Auflage: 100.000 / Prägestätte: Staatliche Münze Berlin, Bayerische Hauptmünzamt München, Staatliche Münze Stuttgart, Staatliche Münze Karlsruhe, Hamburgische Münze / Prägezeichen: A, D, F, G; J / Gewicht: 31,1 g (1 Unze) / Material: 999,9 Au / Durchmesser: 32,5 mm / Münzdicke: 2,45 mm / Münzrand: glatt mit vertiefter Schrift "IM ZEICHEN DER EINIGUNG EUROPAS" / Künstler: A.Z. Jezovsek, Neuberg
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