|
|
 |
|
Von 1966 bis 1990 prägte die DDR offizielle Gedenkmünzen, die im Vergleich zu den westdeutschen Pendants mit viel geringeren Auflagen erschienen. Sie stellen ein abgeschlossenes deutsches Sammelgebiet dar und gelten als Klassiker.
|
|
|
Seit 1990 sind die DDR-Gednkmünzen ein abgeschlossenes Sammelgebiet.
Die letzten Gedenkmünzen erschienen im März/April 1990. Viele Ausgaben dokumentieren auch in der Zeit der Teilung
das gemeinsame Kulturerbe des deutschen Volkes. Das ist mit ein Grund, warum die DDR-Münzen auch bei westdeutschen Sammlern in der Beliebtsheitsskala heute ganz oben stehen.
Jeder fünfte Einwohner der Bundesrepublik Deutschland ist unter 20 Jahre alt. Über 16 Millionen Menschen sind das. Sie alle haben nie etwas anderes erlebt als ein wiedervereintes Deutschland. Staunend sitzen sie vor dem Fernseher und schauen sich die Bilder vom Mauerfall an. Das soll einmal ihr Vaterland gewesen sein, getrennt in zwei Staaten durch eine waffenstarrende Demarkationslinie? Was das Leben der Älteren geprägt hat ist für sie ein Fall fürs Geschichtsbuch. Oder doch nicht?
Zumindest die Münzensammler unter den Jungen wissen: Auch in den Zeiten der Spaltung war das deutschdeutsche Kulturerbe unteilbar. In beiden Staaten wurden die großen Persönlichkeiten des Volkes gleichermaßen numismatisch geehrt: Beethoven und Dürer, Luther und Lessing, Kleist und Kant, Fichte, Leibnitz und Humboldt. Nicht nur die großen Dichterfürsten Schiller und Goethe kamen in Ost wie in West zu Münzehren, sondern auch Gelehrte, wie Max Planck, Robert Koch oder Carl Friedrich Gauß und – man glaubt es kaum – Karl Marx.
Unabhängig davon, dass die DDR-Münzen selbstverständlich in keiner vollständigen Deutschland-Kollektion fehlen dürfen, hat gerade diese Übereinstimmung der Themen nicht wenige Sammler im Westen dazu inspiriert, nach derWende ihre Sammlung um Motive aus Ostdeutschland zu bereichern.
Und auch in den neuen Bundesländern ist die Nachfrage gestiegen, weil die Münzensammler dort vor 1990 oft nur unter großen Schwierigkeiten an die Gedenkmünzen des eigenen Landes gelangen konnten. |
Kennenlern-Angebot "2 für 1": Zwei DDR-Gedenkmünzen zum Preis von einer!
» mehr
|
19,50 EUR
|
|
|
|
Wer jetzt noch seine Deutschland-Sammlung komplettieren möchte, stellt fest, dass DDR-Münzen in bester Qualität gar nicht so einfach zu bekommen sind.
Man schätzt, dass heute höchstens noch zehn Prozent der einstigen Prägeauflagen (die bekanntlich durch Einschmelzaktionen noch zu DDR-Zeiten erheblich dezimiert wurden) am Markt gehandelt werden. Mit der Hilfe von MDM ist es aber auch jetzt noch möglich, die Kollektion zu vervollständigen. Wie bei jeder abgeschlossenen Sammlung ist man dabei vor Überraschungen gefeit: Jeder kann im Katalog nachschauen, welche Münze ihm noch fehlt – das Sammelgebiet ist fest umgrenzt. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Manche DDR-Ausgaben sind heute schon moderne Raritäten 25 Jahre lang prägte die DDR offizielle Gedenkmünzen, die im Vergleich zu den westdeutschen Pendants mit sehr viel geringeren Auflagen erschienen. Sie wurden in Silber oder Neusilber (Kupfer-Nickel-Zink) in den Qualitäten Stemplglanz und Polierte Platte von der Münzstätte in Berlin (A) geprägt.
Seltene Probeprägungen und eine Goldmünze von 1985 zum „40. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus“ sind heute begehrte Raritäten, die zu Liebhaberpreisen gehandelt werden.
Die erste offizielle Gedenkmünze der DDR erschien im Jahr 1966 zum 125. Todestag des berühmten Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. Die Silbermünze hat einen Nennwert von 10 MDN (Mark der Deutschen Notenbank) und wurde in einer Auflage von knapp 50.000 Stück geprägt. Sie steht heute – ähnlich wie der bundesdeutsche Pionier „Germanisches Museum“ – unter Deutschland-Sammlern hoch im Kurs.
Nachdem außer Schinkel auch der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz, der preußische Reformer Wilhelm von Humboldt sowie die Künstlerin Käthe Kollwitz auf MDN-Gedenkmünzen geehrt wurden, wechselte am 1. Januar 1968 (erneut) die Währungseinheit: Es kam die „Mark der Deutschen Demokratischen Republik“ oder in Kurzform einfach Mark (M). Zugleich wurde die Deutsche Notenbank in „Staatsbank der Deutschen Demokratischen Republik“umbenannt. |
Die DDR-Gedenkmünzen sind vor allem aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung eines der beliebtesten Sammelthemen.
» mehr
|
|
|
|
|
|
Die Wahl der folgenden Münzmotive war zum Teil ideologisch geprägt.
Karl Marx und Friedrich Engels als die Urväter der Marxistischen Theorie sind auf Gedenkmünzen von 1968 bzw. 1970 ebenso vertreten wie 1971 die Führer des Spartakusbundes, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, oder auch der politische Dramaturg Bertolt Brecht 1973 und die sozialistische Frauenrechtlerin Clara Zetkin 1982.
Allerdings kamen ebenfalls – wie schon erwähnt – bedeutende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Kultur zu Münzehren, die auch in der Bundesrepublik numismatisch gewürdigt wurden. Daneben standen vielfältige weitere Themen auf dem Ausgabeplan: Vom Sport über das Postwesen bis zum Einsenbahn-Jubiläum der „Saxonia“, der ersten in Deutschland gebauten Lokomotive.
Städtemotive aus dem Osten machen die Sammlung schließlich komplett: Viele gelungene Stadt- und Gebäudeansichten dokumentieren den Osten Deutschlands und sind deshalb auch für den Motivsammler unverzichtbar. Die Dresdner Semperoper, das Schloss Sanssouci in Potsdam, das Schauspielhaus in Berlin oder die Katharinenkirche in Zwickau seien beispielhaft genannt.
Während das Brandenburger Tor in Berlin auf bundesrepublikanische Münzen erstmals 1991 auftaucht, findet es sich vielfach im Münzbild der DDR. Es wurde ab 1971 insgesamt 13 Jahrgänge lang als 5-Mark-Münze geprägt.
Und es sollte auch den Abschluss der gesamten Sammlung bilden: Am 3. April 1990 erschien die letzte Gedenkmünze der DDR mit eben diesem Motiv – erstmals aber nicht mit der Umschrift „Berlin – Hauptstadt der DDR“, sondern mit einer schlichten Datumsangabe: 22. Dezember 1989. Sie belegt den historischen Augenblick, als unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen das Brandenburger Tor wieder geöffnet wurde – und damit das Ende der DDR und ihrer Münzen besiegelt. |
|
|
|
|
Vier Jahrzehnte der DDR-Geschichte werden lebendig
Mit dem offiziellen Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 03. Oktober 1990 im Zuge der Wiedervereinigung löste sich die Deutsche Demokratische Republik als Staat auf. Die Feierlichkeiten zum Fall der Berliner Mauer und zur Öffnung des Brandenburger Tores wecken zugleich die Erinnerungen an die vierzigjährige Geschichte der DDR.
Aus diesem Anlass gibt die Münze Berlin eine Reihe von Gedenkprägungen heraus, die unter dem Titel „40 Jahre Deutsche Demokratische Republik“ bedeutende Ereignisse, Persönlichkeiten und Wahrzeichen aus der DDR-Geschichte dokumentieren. Deren einheitlich gestaltete Rückseite zeigt Hammer und Zirkel im Ährenkranz, sowie den Titel der Kollektion in der Aufschrift.
Sendestart des Sandmännchens
Zu den ersten veröffentlichten Motiven gehört zum Beispiel das bekannte Sandmännchen aus dem DDR-Fernsehen, das am 22. November 1959 im Deutschen Fernsehfunk seinen ersten Auftritt hatte.
Für die von Gerhard Behrendt gestaltete Puppe stand eine Märchenfigur Pate: der „Sandmann“ aus dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen. Auf der Gedenkprägung ist das Sandmännchen dargestellt, wie es am Ende einer jeden Sendung zum Abschied winkt und den Kindern (Sternen-) Schlafsand in die Augen streut.
Sigmund Jähn und Semperoper
Weitere Motive der Kollektion sind der Kosmonaut Sigmund Jähn als erster Deutscher im All, der am 26. August 1978 zu seinem historischen Raumflug startete, sowie die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und am 13. Februar 1985 wiedereröffnete Semperoper in Dresden.
Die ersten 2009 Exemplare mit Jubiläumsdatum „9.11.2009“!
Ebenfalls im Rahmen von „40 Jahre DDR“ gewürdigt wird der Berliner Mauerfall von 1989. Das epochale Ereignis ist auf der Gedenkprägung szenisch mit einem DDR-Auto festgehalten, das vor dem Hintergrund des Brandenburger Tores durch die aufgebrochene Mauer fährt und von den Westberlinern jubelnd empfangen wird.
Das Besondere dieser Ausgabe ist, das die ersten 2009 Exemplare davon zusätzlich das Jubiläumsdatum „9.11.2009“ tragen, schließlich wurde die Berliner Mauer auf den Tag genau 20 Jahre zuvor geöffnet.
Insgesamt gibt die Münze Berlin nur 10.000 komplette Editionen von „40 Jahre DDR“ heraus!
Die einzelnen Ausgaben erscheinen in versilbertem Kupfer mit 35,1 Millimeter Durchmesser und in höchster Prägequalität „Spiegelglanz“. Außerdem gibt es dazu informative Dokumentationsblätter zur Geschichte der DDR sowie Nachdrucke historischer Originalbelege. |
Bewahren Sie die Erinnerung an 40 Jahre DDR-Geschichte mit unvergänglichen Gedenkprägungen der Münze Berlin !
» mehr
|
14,90 EUR
|
|
|
|
 |
|