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Gold aus deutschen Prägestätten

Günstige Gold-Gedenkprägungen mit Deutschlandbezug: Gold aus deutschen Prägestätten

Sie sind für Liebhaber von Gold nicht nur thematisch attraktiv, sondern auch bezahlbar: Kleine Gedenkprägungen zu aktuellen Jubiläen mit Deutschlandbezug, die obendrein alle aus deutschen Prägestätten stammen.

Auch für 2011 wird im Münzenfachhandel unter dem Motto "Echtes Gold aus deutschen Prägestätten" wieder eine Collection mit sieben Gold-Gedenkprägungen angeboten, die aktuellen Jubiläen mit Deutschlandbezug gewidmet sind. Dazu zählen beispielsweise der Abschied von der D-Mark vor zehn Jahren, die 125-Jahr-Feier des Automobils – auch auf einer deutschen 10-Euro-Gedenkmünze 2011 gewürdigt –, das erst vor 50 Jahren fertiggestellte Wörterbuch der Brüder Grimm oder auch der 125. Todestag des Bayernkönigs Ludwig II.

Neben den interessanten Ausgabethemen bietet die Collection auch numismatisch Reizvolles: Alle sieben Goldstücke wurden einheitlich mit 585 Tausendstel Feingehalt, 12,5 Millimetern Durchmesser und höchster Sammlerqualität "Spiegelglanz" ausschließlich in deutschen Prägestätten gefertigt. Aufgrund des kleinen aber feinen Formates sind die Ausgaben somit trotz unvermindertem Goldpreishoch gut erschwinglich. Hinzu kommt die Meistergravur der Motive auf engestem Raum.

10 Jahre Abschied von der D-Mark

10 Jahre Abschied von der D-MarkEin schönes Beispiel hierfür liefert die Goldprägung zu einem besonderen numismatischen Jubiläum: 10 Jahre Abschied von der Deutschen Mark. Die motivische Collage zeigt die Vorder- und Rückseite einer 1-DM-Münze aus dem letzten Prägejahr 2001 mit Prägebuchstabe "A" für Berlin sowie die vom alten 50-Pfennig-Stück her bekannte Darstellung einer auf dem Boden knienden jungen Frau, die mit einem Setzling einen Eichbaum pflanzt.

Dazu erinnern die Kornähren am unteren Rand an die früheren kleinen Nominale von 1 bis 10 Pfennig, womit alle alten DM- und Pfennig-Kursmünzen bis zum Markstück gewürdigt sind.

Geprägt wurde die Goldausgabe in der Münze Berlin, woher auch die nächsten beiden Motive stammen: "Der letzte Trabi 1991" und "220 Jahre Brandenburger Tor".

Ebenfalls von der Münze Berlin: Der letzte Trabi und Brandenburger Tor

Der letzte TrabiZum einen ist ein Trabant aus dem letzten Produktionsjahr 1991 vor Zwickaus Stadtsilhouette mit der herausragenden Marienkirche abgebildet, wo das DDR-Volksauto in den hiesigen Sachsenring Automobilwerken mit seinen verschiedenen Modellreihen ab November 1957 bis April 1991 über drei Millionen Mal serienmäßig vom Band lief.

Beim gezeigten Wagen handelt es sich mit dem Trabant 1.1 um das letzte Modell, das nur 1990 und 1991 in Serie produziert wurde. Als einziger Trabant hatte er einen wassergekühlten Viertaktmotor – ein lizenzierter Nachbau aus dem damaligen VW Polo – und fiel äußerlich unter anderem durch die nur auf der Fahrerseite asymmetrisch angebrachten Schlitze im Kühlergrill auf.

Zum anderen ist mit dem 1791 eröffneten Brandenburger Tor das letzte erhaltene Stadttor Berlins in Gold verewigt. Drei Jahre zuvor hatte es Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. beim Architekt Carl Gotthard Langhans als repräsentativen Neubau des westlichen Stadttores (an der Straße nach Brandenburg an der Havel) in Auftrag gegeben, der es daraufhin im Stil des Klassizismus entwarf.

Das Brandenburger TorDie krönende Quadriga-Skulptur von Johann Gottfried Schadow wurde erst 1793 vollendet und nachträglich auf das Tor aufgesetzt. Auf der neuen Gedenkausgabe ist das Brandenburger Tor nun, oben eingerahmt von Kornähren, vor der aufgebrochenen Berliner Mauer zu sehen.

Ein reizvolles Gestaltungselement ist der Schattenwurf des Torbaus auf der unteren Motivhälfte, der die Struktur der brüchigen Mauer aufnimmt. Es erinnert daran, dass zu Zeiten der Berliner Teilung das Brandenburger Tor auf Sperrgebiet stand und dass der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan während eines Berlinbesuchs am 12. Juni 1987 vor dem Tor die berühmte Forderung aussprach: "Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ab!"

Aus dem Land der Tüftler

125 Jahre AutomobilVon den Staatlichen Münzen Baden-Württemberg kommt wiederum die Goldausgabe zum 125. Jubiläum des Automobils, als dessen Erfinder der Karlsruher Ingenieur Carl Benz gilt. Im Januar 1886 meldete er seinen anfangs noch dreirädrigen Motorwagen zum Patent an, der nun auch auf der Gedenkprägung abgebildet ist. Die Collage zeigt außerdem die Entwicklung vom Pferdewagen oben bis zum modernen Supersportwagen Mercedes-Benz SLS AMG, dessen Front links im Ausschnitt zu sehen ist.

Übrigens: Auch die Weiterentwicklung des Automobils durch die aus Württemberg stammenden Konstrukteure Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach war südwest-deutschem Tüftlergeist zu verdanken. Das Bayerische Hauptmünzamt in München prägte die Gedenkausgabe anlässlich des 125. Todestages von Ludwig II., der am 13. Juni 1886 auf mysteriöse Weise im Starnberger See ertrank.

Der Nachwelt bleibt der berühmteste Bayernkönig vor allem durch seine märchenhaften Schlösser wie Neuschwanstein in Erinnerung, nun aber auch durch sein neu in Gold geprägtes Brustbild in bayerischer Generalsuniform.

Von Ludwig II. bis zum Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm

König Ludwig II. von BayernEbenfalls aus bayerischer Fertigung, wenngleich von der Münz-Prägstatt München, stammen die Motive "135 Jahre Bayreuther Festspiele" und "50 Jahre Deutsches Wörterbuch". Die Bayreuther Festspiele wurden von Richard Wagner, auf der Goldprägung vor dem eigens dafür geschaffenen Theatergebäude abgebildet, am 13. August 1876 ins Leben gerufen. Sie finden alljährlich in der Regel zwischen dem 25. Juli und dem 28. August statt und führen ausschließlich Wagner-Opern auf.

Bei der Gedenkausgabe zu Ehren des vor 50 Jahren vollendeten Wörterbuchs der Brüder Grimm mag man sich zunächst wundern, wo doch deren weltbekannte Märchensammlung anlässlich ihrer 200 Jahre zurückliegenden Erstveröffentlichung auf einer deutschen 10-Euro-Gedenkmünze von 2012 gewürdigt wird. Tatsächlich haben Jacob und Wilhelm Grimm bereits 1838 als Erste mit dem "Deutschen Wörterbuch" begonnen, das den gesamten neuhochdeutschen Wortschatz erfassen sollte.

Vollendet wurde es jedoch erst im Jahr 1961, nachdem es 32 Bände umfasste. Auf der Goldprägung sind die Brüder Grimm zusammen mit der Buchillustration vom Titel ihres ersten Bandes "A bis Biermolke" von 1854 porträtiert, die mit "Im Anfang war das Wort" das Johannes-Evangelium zitiert.

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